Sicherheitsloch bedrohte SETI@home-Teilnehmer

Hacker könnte über einen Buffer Overrun im SETI-Server in die Client-Rechner eindringen

Ein Sicherheitsloch in der Client-Server-Software des SETI (Search for Extra Terrestrial Intelligence)-Projektes bedroht etwa 4,3 Millionen Anwender, die die ungenutzte Rechenkraft ihres PC für die Suche nach außerirdischem Leben zur Verfügung stellen.

Durch den Bug im Programm könnten Hacker in der Lage sein, in den Server einzudringen und von dort aus in sämtliche dem Projekt angeschlossene Client-PCs einzubrechen, heißt es auf dem Nachrichten-Board von SETI@home.

Bei dem Projekt wird die Analysearbeit der Funkteleskopdaten auf die vielen Millionen PCs verteilt, die über einen Screensaver an den Hauptrechner angeschlossen sind. Die Client-Software auf dem Rechner des Anwenders lädt sich ein Bruchteil der zu durchsuchenden Datenbestände herunter und sucht nach intelligent eingebauten Signalen.

Die überarbeitete Version 3.08 des Screensavers kann für Windows- und Mac-Systeme von der Site herunter geladen werden.

Themenseiten: Software, Telekommunikation

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