IBM schließt Lücken bei Unternehmensdiensten

IBM führt zwei neue Dienste für Unternehmen mittlerer Größe ein und setzt damit seine Ausrichtung auf Firmen mit 100 bis 999 Beschäftigten fort.

Dieses Ereignis wurde von zwei weiteren Ankündigungen seitens IBM begleitet. So gab der in Armonk/New York ansässige Computer-Riese auch den Abschluss eines Vertrags über die Bereitstellung von IT-Services an einen Versicherungsanbieter bekannt. Außerdem wies man darauf hin, dass fast 200 bedeutende Software-Anwendungen im Bereich Biowissenschaften mittlerweile auf Server-Systemen von IBM ausgeführt werden.

Zu den von IBM vorgestellten Unternehmensdiensten für Firmen mittlerer Größen gehören die Bereitstellung einer Web-basierten CRM-Anwendung sowie ein Dienst zur Fernverwaltung von Rechner-Infrastrukturen. Das CRM-Produkt basiert auf einer Software von Onyx und wird von IBM vertrieben und verwaltet. Big Blue zufolge ist das neue System innerhalb von maximal 30 Tagen betriebsbereit. Die Kosten umfassen eine Einrichtungsgebühr von 100.000 US-Dollar sowie einen monatlichen Betrag von 150 US-Dollar pro Benutzer.

Das Unternehmen stellt dieses Angebot im Rahmen seiner On Demand-Initiative bereit, die den Kunden eine flexible Kostenabrechnung auf Basis der tatsächlichen Nutzung bietet.

„Die Flexibilität liegt in der Anzahl von Benutzern, die Sie nach Wunsch wählen können“ – so Mary Garrett, Vice President of Distribution Channels and Midmarket für IBM Global Services. Laut Garrett ist dieser Dienst um ca. 40 Prozent kostengünstiger als die Installation eines eigenen CRM-Systems bzw. die Nutzung eines traditionellen Hosting-Angebots, bei dem die CRM-Software zwar auf externen Rechnern ausgeführt wird, der Kunde jedoch die Software-Lizenz erwerben muss.

Das Onyx CRM-Produkt von IBM ist ausschließlich in den USA verfügbar.

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