RIAA nimmt Tauschringe von Studenten ins Visier

Angeklagte sollen Dateisuchdienste für Musiktitel in ihrem Uni-Intranet installiert

Die Recording Industry Association of America (RIAA) nimmt in ihrem Kampf gegen den illegalen Musiktausch verstärkt Studenten ins Visier. Der Verband hat eine Klage gegen zwei Studenten des Rensselaer Polytechnic Institute (RPI), und je eine Klage gegen einen Studenten der Princeton sowie Michigan Technological University eingereicht. Mit dieser Maßnahme will die RIAA den Dateitausch-Netzwerken auf dem Campus den Garaus machen. Die Studenten hatten Dateisuchdienste für Musiktitel in ihrem eigenen Uni-Intranet installiert.

„Die Leute, die diese Campus-Netzwerke betreiben wissen genau, was sie da tun. Sie operieren ein Netzwerk, das einen illegalen Musiktausch im großen Stil ermöglicht“, sagte RIAA President Cary Sherman. Der Prozess, den man anstrenge repräsentiere einen angemessenen Schritt in Anbetracht der Schwere dieses Delikts. Der Anklageschrift der RIAA nach hätten sich zudem auf den Rechnern der Beschuldigten mehrere hundert illegale Songs befunden.

Universitätsstudenten werden als Ursprung der verschiedenen Dateitauschrunge seit dem Auftauchen von Napster Ende 1999 angesehen. Teilweise soll die Hälfte der Netzwerkbandbreite der Universitäten dafür verwendet worden sein, Lieder, Software oder Filme hoch- oder herunter zu laden.

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