ST Microelectronics erreicht eigene Prognose nicht

Fallende Produktpreise und Währungseffekte setzen das Quartalsergebnis unter Druck

Der Halbleiterhersteller ST Mircoelectronics wird seine eigene Umsatzprognose von 1,62 bis 1,68 Milliarden Dollar für das erste Quartal, das am 29. März endete, nicht halten können. Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge rechnet der französisch-italienische Konzern vorläufigen Quartalszahlen nach mit einem Umsatz von voraussichtlich 1,61 Milliarden Dollar.

Das schwache Ergebnis führt das Unternehmen auf die niedrigen Chippreise zurückt. So würden fallende Produktpreise und Währungseffekte das Ergebnis des weltweit viertgrößten Chipherstellers belasten, schreibt das Blatt.

Auch die Bruttogewinnspanne liegt nach vorläufigen Hochrechnungen mit 35 Prozent ebenfalls unter dem selbst gesteckten Ziel von 36 bis 37 Prozent.

Diese Entwicklung zeigt laut Analysten, wie stark der Druck durch die Kunden nach immer niedrigeren Preisen sei. „Es könnte ein Signal dafür sein, dass auch andere Chiphersteller ein nicht so gutes Quartal haben werden“, zitiert das Blatt den Analysten Adam Parker von Sanford Bernstein.

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