Arcor klagt gegen Call-by-Call im Ortsnetz

Telekom-Konkurrent will erreichen, dass Call-by-Call und Preselection im Ortsnetz zeitgleich eingeführt wird

Telekom-Konkurrent Arcor hat vor dem Verwaltungsgericht Köln Klage gegen die Entscheidung der Regulierungsbehörde eingelegt, Call-by-Call im Ortsnetz bereits am 25. April einzuführen, während Preselection im Ortsbereich erst am 9. Juli kommen soll. Damit könnte sich die Einführung von Call-by-Call im Ortsnetz verzögern.

„Aus unserer Sicht geht der Trend eindeutig zu den Festverträgen. Wir wollen, dass in Ortsbereich beides gleichzeitig eingeführt wird, da dies sonst zu Verzehrungen führen würde“, sagte Arcor-Sprecher Thomas Rompczyk auf ZDNet-Anfrage. Arcor will seinen Kunden in allen Bereichen Festverträge anbieten können. „Auf diese Weise können wir das Verhalten unserer Kunden besser einschätzen“, so Rompczyk. Wann mit einer Entscheidung des Verwaltungsgericht zu rechnen ist, wollte Rompczyk aber nicht schätzen.

Arcor-Konkurrent 01051 zeigte sich überrascht von der Arcor-Klage: „Wir hatten schon im Dezember mit der Einführung von Call-by-Call im Ortsnetz gerechnet und sind froh, wenn es überhaupt kommt. Vorerst wird es von uns nur Call-by-Call geben. Ob wir dann auch Preselection anbieten, wenn dies möglich ist, steht noch nicht fest“, sagte 01051-Firmensprecher Martin Lukas auf ZDNet-Anfrage.

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