Weniger als jeder zweite Handykunde wechselwillig

Telkos müssen sich offenbar weniger Sorgen um Verlust der Kunden machen

Weniger als die Hälfte der Handykunden ist wechselwillig: 44 Prozent aller befragten Mobilfunknutzer sind nach der zweiten Benchmarkstudie von TNS Emnid gefährdete Mobilfunk-Kunden – sie gehören also zur Kundengruppe, die über die Treue zu ihrem bisherigen Anbieter zumindest nachdenkt.

Im Vergleich zur Vorjahresstudie sei dieser Wert um sieben Prozent zurückgegangen, so die Analysten. Der Anteil der wechselbereiten privaten Mobilfunknutzer, die voraussichtlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt den Anbieter wechseln werden, sei gegenüber den Vorjahresergebnissen um vier auf elf Prozent gesunken.

Für die Umfrage hat TNS Emnid 1677 Privatpersonen ab 15 Jahren herangezogen. An der grundsätzlichen Aufgabenstellung der Mobilfunkbetreiber im Vergleich zum Vorjahr habe sich mit Blick auf die Kundenbindung nur wenig geändert: Profitable Neukunden hätten die Telkos fast nur von der Konkurrenz gewinnen können. Bundesbürger, die derzeit noch kein Handy besitzen, werden zukünftig aller Voraussicht nach nicht zu den wirklich profitablen Kunden gehören, so die Studie.

„Kundenbindung gehört damit nach wie vor zu den wichtigsten Aufgaben der Mobilfunkanbieter, zumal mit der zwar nicht gerade preiswerten Möglichkeit, die Mobilfunknummer mitzunehmen, eine Wechselbarriere gefallen ist,“ fasst der Analyst Jens Krause die Ergebnisse zusammen. Insbesondere E-Plus habe im Vergleich zum Vorjahr einen „deutlichen Zuwachs an gebundenen Kunden verbuchen“ können.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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