ATI präsentiert mit Radeon 9800 Pro neuen Highend-Grafikchip

Außerdem vorgestellt: Die GPUs Radeon 9600 und Radeon 9200; Boards sollen noch im März auf den Markt kommen

ATI Technologies hat mit dem Radeon 9800 Pro einen neuen Grafikprozessor (GPU) mit DirectX 9.0-Support vorgestellt. Der Neuling soll der derzeit schnellste Grafik-Prozessor für den Endverbrauchermarkt sein und vor allem Hardcore-Gamer ansprechen. Außerdem zeigten die Kanadier mit dem Radeon 9600-Chip einen leistungsfähigen Pixelbeschleuniger für den Massenmarkt und mit der Radeon 9200 eine Grafiklösung für den Einsteigermarkt.

Der Grafikchip der 9800 PRO-Version soll mit 380 MHz und der Speicher mit 680 MHz getaktet sein, während die normale Radeon 9800 mit einem Takt von 325 MHz und 620 MHz Speichertakt laufe. Weitere Features der Chips sind acht Rendering-Pipelines (AGP 8x), 256 Bit (64 Bit x4) Speicher, Dual 400 MHz RAMDAC, 165 MHz TMDS-Transmitter sowie TV-Out und Hydravision-Support.

Eigenen Angaben nach soll die 9800 PRO „signifikant schneller“ sein als Nvidias Geforce FX 5800 Ultra. Den besonderen Leistungsschub zeige der Chip in Anwendung mit komplexen Anwendungen mit Anisotropischen Filtering und eingeschaltetem FSAA.

ATIs Radeon 9600 and 9600 PRO ist nichts anderes als ein in 0,13 Micron Technik hergestellter und verbesserter Radeon 9500-Chip. Beide neuen Versionen sollen DirectX 9.0 unterstützen und mit vier Rendering Piplines arbeiten. Das 9600 PRO-Modell soll mit 400 MHz getaktet sein, der DDR-SDRAM Speicher mit 600MHz. Die 9600 wartet den Angaben mit einem Chiptakt von 325 MHz und 400 MHz Speichertakt auf.

Hinter der neuen Einsteigerversion Radeon 9200 steht nichts anderes als die Radeon 9000, jedoch mit einem AGP 8x-Support. Über Preise und Performance wollte der Kanadier noch nichts sagen. Erste 9800, 9600 und 9200 Boards sollen bereits in diesem Monat auf den Markt kommen.

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1 Kommentar zu ATI präsentiert mit Radeon 9800 Pro neuen Highend-Grafikchip

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  • Am 28. Juli 2003 um 7:26 von judy

    Hydravision inkompatibel zu After Effects
    Anwender von After Effects sollten unter XP wissen, das Hydravision das Compositingprogramm total blockiert, ohne Fehlermeldungen auszugeben.
    Tip: Hydravision vorher entladen (haette ich das nur eher gewusst wäre mir viel arbeit erspart geblieben….)

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