Vivendi: Verlust größer als erwartet

Minus lag im vergangenen Jahr bei 20 Milliarden Euro

Der französisch-amerikanische Mischkonzern Vivendi Universal (VU) hat nach Informationen des Pariser Wirtschaftsblattes „Les Echos“ im vergangenen Jahr erneut einen Verlust von 20 Milliarden Euro verzeichnet. Neben dem bereits eingeplanten Fehlbetrag von 14,4 Milliarden Euro habe das Unternehmen Wertberichtigungen von gut fünf Milliarden Euro hinnehmen müssen, berichtete das Blatt in seiner Donnerstagausgabe.

Vor allem beim Bezahl-TV-Sender Canal plus und bei dem US-Ableger USA Networks müssten die bisherigen Zahlen nach unten korrigiert werden. Vivendi wollte am Donnerstag nach Börsenschluss vorläufige Ergebnisse zum Geschäftsverlauf 2002 bekannt geben.

Die Notierung des VU-Anteilsscheins an der Pariser Börse tendierte nach einem starken Vortagesplus von 8,25 Prozent am Donnerstag nach unten und lag am späten Vormittag mit 1,8 Prozent im Minus bei 12,76 Euro.

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