WLAN kostet ab März in den US-Starbucks weniger

T-Mobile senkt laut Experten die Preise, um seine laufenden Kosten decken zu können

T-Mobile hat in den USA die Preise für seinen kabellosen Internet-Zugang WLAN in den mehreren hundert Coffee-Shops der Kette Starbucks gesenkt. Ab dem ersten März soll die US-Kundschaft, die neben Bagels und Cappuccino auch einen unbegrenzten kabellosen Internet-Zugang für einen Monat will, nur noch 30 Dollar für den WLAN-Zugang zahlen. Zuvor mussten die Kunden 40 Dollar pro Monat hinlegen.

Auch die Kosten für einen Wifi-Tagespass will T-Mobile auf sechs Dollar senken. Mit diesem Zugang kann dann ein Kunde 24 Stunden lang in den rund 1200 Wireless LAN-Starbucks surfen und E-Mails abrufen. Weitere Neuigkeiten sollen kommen, kündigte T-Mobile Direktor Frank Ramirez auf der Eyeforwireless Mixed Wireless Conference an. „Wir wollen auch weiterhin der erschwinglichste Dienstleister auf dem Markt bleiben“, sagte Ramirez.

T-Mobile hatte den Service in den Coffee-Shops im August vergangenen Jahres in den USA gestatet. Im Radius von 100 Metern können die Kunden dann mit Highspeed ins Internet gehen, wenn über einen WLAN-fähiges Endgerät wie Notebook oder PDA verfügen. Auch Mitbewerber AT&T Wireless hat das Wifi-Geschäft für sich entdeckt und stattet nun teilweise US-Flughäfen mit dem kabellosen Webzugang aus.

Starbucks New Ventures-Direktor Lovina McMurchy zufolge nutzen gerade einmal 20 Kunden täglich ihre WLAN-Geräte im bestlaufenden Geschäft. Doch gerade einmal 20 Kunden pro Tag reichen laut Experten nicht einmal aus, um die Kosten zu decken, die T-Mobile zahlt, um den Breitbandzugang zur Verfügung zu stellen.

Der Provider wollte keine detaillierten Angaben zu seinen Ausgaben machen. Branchenbeobachter schätzen jedoch, dass die monatlichen Kosten irgendwo zwischen 400 und 1000 Dollar pro WLAN-Starbucks liegen.

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