Mittelständische Firmen nehmen Antiviren-Update nicht wichtig

42 Prozent der kleinen bis mittelständischen Unternehmen aktualisieren ihre Software nur einmal in der Woche

Rund 42 Prozent aller kleinen bis mittelständischen Unternehmen bis 250 Mitarbeiter (KMU) aktualisieren ihre Antiviren-Software nur einmal pro Woche oder seltener. Das fand jetzt der Antivirenspezialist Sophos in einer weltweiten Umfrage unter mehr als 4500 System-Administratoren von KMUs heraus.

Doch die Gefahr sich mit einem elektronischen Erreger zu infizieren sei groß. Viele der E-Mail-fähigen und Internet-basierten Viren würden sich innerhalb weniger Minuten über den ganzen Erdball verbreiten. Jede Woche werden laut Sophos rund 150 neue Viren entdeckt. Etwa 29 Prozent aller befragten Großunternehmen sorgen laut Sophos dagegen für ein regelmäßiges Antiviren-Update in dem Zeitraster.

KMUs gefährden dem Antivirenspezialisten nach ihr Netzwerk und ihre gesamten kritischen Daten, wenn sie ihren Virenschutz nicht öfter als einmal pro Woche aktualisieren würden. Durch das seltene Update seien die Unternehmen nicht ausreichend geschützt.

„Die Anti-Viren-Software eines Unternehmens nur einmal pro Woche zu aktualisieren, kommt einem wöchentlichen Zähneputzen gleich. Es schafft gerade einmal ein Minimum an Sicherheit und kann langfristig zu schmerzlichen Konsequenzen führen“, kommentiert Graham Cluley, Senior Technical Consultant bei Sophos, die Ergebnisse. „Hunderte neuer Viren werden jeden Monat entdeckt und viele davon können sich in kürzester Zeit international ausbreiten. Alle Unternehmen, egal welcher Größe, sollten ihre Richtlinien für den sicheren Umgang mit Computern öfters überarbeiten, um sicherzustellen, dass ihre Systeme genügend vor neuen Bedrohungen geschützt sind.“

Großunternehmen nehmen die Überwachungs-Maßnahmen wichtiger, so Sophos. Rund 70 Prozent der Firmen überwachen ihr Gateway, um es vor Viren-Befall zu bewahren. Mass-Mailing-Viren dominieren die Zahl der Infektionen, die den Antivirus-Herstellern gemeldet werden. Tatsächlich seien die zehn meist verbreiteten Viren, die Sophos 2002 ermittelt hat, alle durch E-Mails in Umlauf gekommen.

Kontakt: Sophos, Tel.: 06136/91193 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Software, Telekommunikation

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