Singapur setzt SMS im Anti-Terror-Kampf ein

Freiwillige "Nachbarschaftswachen" sollen bei Gefahr im Verzug mobilisiert werden

Mit Kurznachrichten auf dem Handy will Singapur seine Bürger in den Anti-Terror-Kampf einspannen. Bei Gefahr im Verzug sollten Freiwillige per SMS mobilisiert werden, sagte Innen- und Justizminister Ho Peng Kee. Auch zivile Nachbarschaftswachen, die ursprünglich zur Verbrechensbekämpfung gegründet wurden, sollten für die Verhütung von Terroranschlägen eingesetzt werden.

Die 1997 gegründeten Bürgerwehren könnten „Augen und Ohren“ der Regierung im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus werden, sagte der Minister. Entsprechende Flugblätter würden von der Polizei verteilt. Fast 600 Nachbarschaftswachen patrouillieren in dem vier Millionen Einwohner zählenden Stadtstaat in Wohngebieten und melden verdächtige Ereignisse an die Polizei.

Im vergangenen Jahr wurden 31 mutmaßliche Anhänger der islamistischen Extremistengruppe Jemaah Islamiyah festgenommen, die einen Umsturz geplant haben sollen.

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