Preise für Notebooks mit DVD-Brenner fallen

Laptops mit integriertem DVD-Rekoder kosten in den USA teilweise bereits deutlich unter 2000 Dollar

Mit der Vorstellung von zwei neuen Satellite-Modellen mit DVD-RW Laufwerk hat Toshiba in den USA die Preise für seine Notebooks mit integriertem DVD-Brenner auf fast 2000 Dollar gesenkt. Toshiba hofft, durch die DVD-Brenner, die 4,7 GByte auf einen Rohling bannen können, mehr Geräte zu verkaufen.

Seit über einem Jahr stecken DVD-Brenner bereits in Desktop-Rechnern. Jetzt finden die Laufwerke langsam den Weg in tragbare Modelle. Toshiba, Sony (Börse Frankfurt: SON1) und Apple (Börse Frankfurt: APC) waren die ersten drei Unternehmen in den USA, die Notebooks mit DVD-Brennern auf den Markt gebracht haben.

Die Hersteller glauben, dass die Verbraucher und Geschäftswelt mit den DVD-Brenner ausgestatteten Laptops jetzt auch große Video- oder Filmdateien aufzeichnen und verteilen können. Vorher mussten die Anwender diese Arbeit am Desktop-Rechner zu erledigen.

Das in den USA neu vorgestellte Satellite 2405-S305 soll bereits für 2099 Dollar mit einem 15-Zoll TFT-Display, einer 60 GByte Festplatte und einem Desktop Pentium 4-Chip mit 2,4 GHz ausgestattet. Zudem soll der auf dem Satellite-Modell 1905 basierende Rechner 512 MByte RAM und 802.11b-Funktionalität besitzen. Das Vorgängermodell Satellite 1905 wurde in den US-Handel mit einem Startpreis von 1999 Dollar im Oktober 2002 eingeführt, wird jetzt aber bereits für 1599 Dollar verkauft.

Zusätzlich hat der Hersteller das Satellite 1955-S805 präsentiert. Das Gerät vereint einen DVD-Brenner mit einem 16-Zoll Display und einer abnehmbaren Funk-Tastatur. Dafür muss der Kunde auch mindestens 2299 Dollar auf den Tisch legen. Dennoch ist der Preis um 500 Dollar niedriger als bei dem Vorgängermodell.

Auch Sony hatte in September 2002 sein erstes mit DVD-Brenner ausgestattetes Vaio Notebook der Öffentlichkeit gezeigt. Das aktuelle Vaio PCG-GRZ660-Modell verfügt über einen DVD-Brenner und einen P4 mit 2,4 GHz. Weitere Features sind 512 MByte RAM, eine 40 GByte Festplatte und ein 15-Zoll Display. Dafür verlangt Sony 1999 Dollar in den USA.

Inzwischen hat der Japaner mit der Vaio NV200-Serie in den US-Handel auch einen tragbaren Rechner mit einem 1,7 GHz getakteten P4-M-Chip, DVD-Brenner und 15-Zoll LCD für 1699 Dollar gebracht.

Auch Apple hat seit November einen DVD-Rekorder in sein Powerbook integriert. Dell Computer (Börse Frankfurt: DLC) und Hewlett-Packard (Börse Frankfurt: HWP) warten unterdessen, welches Brenner-Format sich auf dem Markt durchsetzt.

Kontakt: Toshiba Infoline Deutschland, Tel.: 01805/224240 (günstigsten Tarif anzeigen)

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1 Kommentar zu Preise für Notebooks mit DVD-Brenner fallen

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  • Am 13. Februar 2003 um 13:50 von expocityvoice

    Da werden die Deutschen noch lange warten!
    Da werden wir hier in Deutschland noch lange warten müssen.<br />
    Hier wird an den Laptop- und Notebookrechnern noch zuviel verdient; Besserverdiener und Firmen sind einfach noch zu bereit, die aktuellen Preise zu bezahlen.<br />
    Dabei ist die Hardware nur geringfügig teurer, als vergleichsweise bei Desktop-Rechnern und die Montage eines Toshiba Satelite benötigt gerade einmal 25 Minuten.

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