Telekom-Chef baut 3000 Stellen in der Verwaltung ab

Angeblich will Kai-Uwe Ricke die Zahl der Holdingbeschäftigten später insgesamt von 4000 auf etwa 900 zusammenstampfen

Die Telekom-Konzernverwaltung wird radikal verkleinert. Einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ nach will der Chef der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE), Kai-Uwe Ricke, bereits bis zum Sommer 3000 Stellen in der Holding streichen.

Der Vorstand treffe auf seiner heutigen Sitzung angeblich dazu erste Entscheidungen, die zum Teil aber noch vom Aufsichtsrat abgesegnet werden müssen, so das Blatt. Ein Teil der Mitarbeiter soll dabei in die vier Konzernsparten verlagert werden. Auch die Festnetztochter T-Com soll dadurch Mitarbeiter bekommen.

Ricke will die personallastige, zentralistische Verwaltung zu einer strategischen Managementholding umzubauen. Alle operativen Bereiche sollen dazu in die vier Geschäftsfelder – die Festnetzsparte T-Com, die Systemhaustochter T-Systems, die Mobilfunksparte T-Mobile und die Internettochter T-Online – verlagert werden, schreibt die Zeitung weiter.

Stimmen die unternehmensnahen Quellen, so will Ricke die Zahl der Holdingbeschäftigten von 4000 auf etwa 900 zusammenstampfen, wobei einige der sieben Stabsabteilungen wegfallen werden.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800-3300700

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