Norwegische Unternehmen geben UMTS-Lizenzen zurück

Regierung will die 3G-Frequenzen nun versteigern

Nicht nur Mobilcom (Börse Frankfurt: MOB) und Quam geben ihre milliardenschwere UMTS-Lizenz vor dem offiziellen Start wieder ab. Auch in Norwegen haben Tele2, in Österreich als Wiederverkäufer von One bekannt, und das insolvente Unternehmen Broadband Mobile ihre beiden Lizenzen an den Staat zurückgegeben, berichtet Teltarif.

Grund bei Broadband Mobile sei der Rückzug des norwegischen Anteilseigners Enitel, der wie die finnische Sonera 50 Prozent an dem Unternehmen halte, teilte Broadband Mobile in Oslo mit.

Die Regierung will nach eigenen Angaben die 3G-Lizenzen nun versteigern. Ob sich Interessenten finden, nachdem die Euphorie europaweit abgeflaut sei, sei fragwürdig, so Teltarif.

Inzwischen hat auch die Regierung ihre Vorgaben für die 3G-Lizenznehmer gelockert. Nach den neuen Richtlinien müssen die Unternehmen mit der UMTS-Technik nur noch 30 Prozent der Bevölkerung technisch erreichen. Ursprünglich lag das Limit bei 40 Prozent.

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