CeBIT 2003: Datensicherung per zeitversetzter Spiegelung

Libelle Informatik stellt auf Computermesse patentiertes System vor

Libelle Informatik stellt auf der CeBIT (12. bis 19. März 2003) in Halle vier, Stand A58 ein neues System gegen Datenverlust vor: Die Lösung soll Unix- und Windows-Filesysteme vor logischen und physikalischen Ausfällen schützen, indem sie die Filesysteme zeitversetzt spiegelt.

34 Prozent aller Systemstillstände seien auf Benutzerfehler zurückzuführen, 36 Prozent auf Software- und 25 Prozent auf Hardware-Fehler, so das Stuttgarter Unternehmen. Lediglich fünf Prozent würden die Konfiguration betreffen. Sowohl bei logischen als auch bei physikalischen Fehlern gehe es nicht nur um Datenbanksysteme, sondern auch um die Verfügbarkeit von Filesystemen. DBShadow und FSShadow böten den Rundumschutz in beiden Fällen. Shadow arbeite mit den tatsächlichen IP-Adressen/Hostnamen von Echt- und Spiegelsystemen.

Beim Umschalten auf das Spiegelsystem werde automatisch die virtuelle Adresse des Echtsystems entfernt und auf den Spiegelrechner übertragen. Analog zum DBShadow-Konzept für Datenbanken ließen sich mit FSShadow Transaktionen auf Filesystemebene, also Anlegen, Ändern, Löschen, zeitversetzt auf das Spiegelsystem einspielen. Der Anwender bestimmt also, auf welchen Zeitpunkt das Spiegelsystem im Fehlerfall hochfahren soll – ganz gleich, ob es sich um Hardware- oder Bedienerfehler handelt.

Die zum Patent angemeldete so genannte Trichterlösung biete einen Rundumschutz vor dem Ausfall des Systems. Der Datenspiegel befinde sich an einem beliebigen Ort im Netzwerk.

Kontakt: Libelle Informatik, Tel.: 0711/78335 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: CeBIT, Messe, Software

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2 Kommentare zu CeBIT 2003: Datensicherung per zeitversetzter Spiegelung

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  • Am 10. Februar 2003 um 15:48 von Robert Stein

    Super Idee
    Danach habe ich lange gesucht. Danke für die news

  • Am 17. Februar 2004 um 21:49 von H. Rüdiger Förster

    Libelle Datenbankspiegel
    Diese Lösung ist nicht nur graue Theorie, sondern funktioniert tatsächlich (schon seit der ersten Version) klaglos.
    Wir spiegeln 4 Datenbanken auf 3 Rechnern an 2 Standorten nahezu ohne Admin-Aufwand.

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