Ericsson-Chef Hellström wird von Carl-Henric Svanberg abgelöst

Der nachfolgende Schwede führte bisher den internationalen Schlösser-Hersteller Assa Abloy als profitables Unternehmen

Ericssons Board of Directors hat haute Carl-Henric Svanberg als neuen CEO und President von Ericsson ernannt. Er soll das Ruder zur Ericsson Jahreshauptversammlung am 8. April des jahres übernehmen. Svanberg ist derzeit noch Chief Executive Officer des internationalen Schlösser-Herstellers Assa Abloy.

Ericssons derzeitige CEO und President Kurt Hellström will noch bis zum Jahresende dem Unternehmen zur Verfügung stehen und bis dahin sämtliche Aufgaben an seinen Nachfolger übergeben haben. „Kurt Hellström hat sich entschieden mit 60 Jahren zur Ruhe zu setzen“, sagte Michael Treschow, Ericssons Vorstandsvorsitzender.

Svanberg habe Assa Abloy zu einem der erfolgreichsten Schlösserhersteller in der Welt gemacht. Das Unternehmen sei ein sehr profitabler Konzern geworden. Damit habe er bereits hervorragende Führungsqualitäten bewiesen, so Ericsson.

„Er wird Hellströms erfolgreiche Arbeit fortsetzen, die Kostenstrukturen bei Ericsson zu kontrollieren, während er die Marktposition weiter aufrechterhält“, so Treschow weiter. Svanberg werde den gleichen Fokus behalten wie bereits sein Vorgänger, um Ericsson wieder zum Profit zu führen und Kosten zu minimieren und dadurch die Position im hart umkämpften Markt zu stärken.

„Ich habe immer Ericsson al seines der weltweit stärksten Unternehmen angesehen. Ich werde das Ruder in einer harten aber aufregenden Zeit übernehmen. Die Aufgabe ist schwierig, doch ich habe großes Vertrauen in Ericsson und seien Mitarbeiter“, sagte Svanberg.

Der schwedische Telekom-Ausrüster hatte erst vor wenigen Tagen erneut einen Milliardenverlust für das vergangene Jahr gemeldet. Wie das Unternehmen in Stockholm mitteilte, betrug das Minus nach Steuern 19 Milliarden Kronen (2,05 Milliarden Euro). Damit sank der Nettoverlust gegenüber dem Vorjahr leicht. 2001 hatte in der Bilanz ein Fehlbetrag von 21,3 Milliarden Kronen ausgewiesen werden müssen. Der Umsatz brach im vergangenen Jahr um 31 Prozent auf 145,8 Milliarden Kronen (15,8 Milliarden Euro) ein.

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