Cleveres IBM-Tool senkt IT-Kosten

IBMs Rapid Restore PC verspricht, beschädigte Windows-2000 und XP-Systeme binnen Minuten wieder in einen brauchbaren Zustand zu versetzen. Der Zeitaufwand in Unternehmen zur Wartung defekter Systeme soll so drastisch reduziert werden.

Computer-Viren, beschädigte Software oder Windows-Abstürze können für die Schüler der University Lake School in Hartford, USA, nicht mehr als Ausrede herhalten. Stattdessen müssen die 250 Schüler dieser Privatschule nur die Taste F11 auf ihren Laptops drücken, um Bilder, persönliche Einstellungen und vorherige Daten wiederherzustellen. Und nach Aussage von Technology Director Alex Inman befindet sich der Rechner in weniger als 12 Minuten wieder in einem benutzbaren Zustand, wobei alle Daten der Schüler gesichert sind und alle Dateien auf Laufwerk C: gelöscht werden, die das Problem verursacht haben könnten.

Verantwortlich für dieses Kunststück ist Rapid Restore PC von IBM, ein Programm zur Wiederherstellung von Daten, das die Schule kostenlos erhielt, als sie im vergangenen Sommer fast 300 ThinkPads kaufte. „Die Idee dabei ist, unseren Schülern jederzeit einen garantiert funktionierenden Laptop zur Verfügung zu stellen, egal, ob sie in der Schule sind oder zu Hause“, so Inman. „Und dabei hilft uns Rapid Restore.“

Übung in Autonomie
Als Teil von IBMs Autonomic Computing Initiative, bei der Rechner sich selber verwalten, diagnostizieren und reparieren, zielt Rapid Restore PC darauf ab, den Zeitaufwand von Unternehmen für die Wartung von defekten Rechnern im Unternehmen drastisch zu reduzieren.

Nach Angaben von Xpoint, dem Hersteller der Software und Partner von IBM, belegen Zahlen aus der Branche, dass im jährlichen Mittel 10 Prozent aller Computer in einem Unternehmen eine komplette Neuinstallation (Reimaging) erfordern und dass jeder Einzelfall IT-Kosten in Höhe von fast 400 USD verursacht.

„Wir haben von unseren Kunden erfahren, daß 80 Prozent der Probleme auf defekte Software oder vom Benutzer verursachte Ausfälle zurückgehen. In den seltensten Fällen ist es die Festplatte“, erklärt Chris Wayman, Vice President of Business Development von Xpoint.

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