T-Mobile und O2 erweitern UMTS-Deal

Briten zahlen 210 Millionen Euro an deutschen Marktführer

T-Mobile Deutschland und O2 Germany wollen ihre UMTS-Kooperation noch weiter ausbauen. Eine jetzt unterzeichnete Vereinbarung sieht die erweiterte Nutzung des T-Mobile Netzes durch O2-Kunden vor – damit baut der Deal auf dem Vertrag zwischen beiden Netzbetreibern vom Sommer 2001 auf.

Damals war vereinbart worden, dass T-Mobile und O2 beim Aufbau ihrer UMTS-Netze kooperieren. „Die jetzt geschlossene Abmachung sieht vor, dass die Kunden des Münchner Netzbetreibers schon von Beginn der kommerziellen Vermarktung die Möglichkeit haben, das T-Mobile UMTS-Netz von O2 mit zu nutzen“, so die beiden Firmen. O2 sei so in der Lage, seinen Kunden schneller und in einem größeren geografischen Umfang UMTS-Dienste zur Verfügung zu stellen.

Dafür zahlt O2 an den Konkurrenten allein in diesem Jahr insgesamt 210 Millionen Euro. Bereits seit 1999 besteht eine sogenannte „National Roaming“-Vereinbarung für das GSM-Netz von T-Mobile. Dadurch können O2- Kunden auf das T-Mobile Netz zurückgreifen, wenn O2 über keine eigene Netzinfrastruktur verfügt.

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