NEC gründet neue Supercomputing-Firma

High-Performance-Computing-Geschäft in Europa soll forciert werden

NEC hat die NEC European Supercomputer Systems (ESS) als eigene Firma ausgelagert. Bislang war ESS ein Geschäftsbereich von NEC Deutschland und soll ab 1. Februar als NEC High Performance Computing Europe mit Sitz in Düsseldorf das Geschäft in Europa fortführen.

Masaharu Sudoh, bislang General Manager von NEC ESS, ist zum Geschäftsführer (Managing Director) des neuen Unternehmens ernannt worden. NEC ESS vertreibt seit 1987 die von NEC entwickelte SX-Supercomputer-Serie in Europa. Zusätzlich zum bestehenden Geschäft soll sich das neue Unternehmen auf das Lösungsgeschäft mit weiteren Hochleistungscomputersystemen für technisch-wissenschaftliche Anwendungen fokussieren: Dazu gehört der Vertrieb von Hochleistungs-Servern mit Intels (Börse Frankfurt: INL) 64 Bit-Prozessor Itanium 2 sowie Clusterlösungen, bei denen herkömmliche PCs zu Supercomputern zusammengesetzt werden.

NEC High Performance Computing Europe will zudem Systemintegration mit anderen Plattformen anbieten. Dazu sollen beispielsweise Netzwerke und Peripheriegeräte gehören. Zusätzlich offeriere man Support-Services wie Hardware-Leasing, Systemadministration, Verbesserung der Anwendungs-Performance und Schulungen. Dazu plant man die Kooperation mit Partnern. Für die zugehörigen NEC Produkte wird NEC HPC in Europa als Distributor auftreten.

Von dem japanischen Hersteller stammt das derzeit leistungsfähigste System der Welt, das in dem japanischen Projekt Earth Simulator eingesetzt wird. „Unser Ziel ist es, NECs Marktanteil im Markt für Hochleistungscomputersysteme zu vergrößern, indem wir unser Angebot um zusätzliche Plattformen, Services und Systemintegration erweitern“, so Sudoh.

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