France Télécom steigert Einnahmen deutlich

Umsatz klettert um acht Prozent auf 46,63 Milliarden Euro

Der französische Telefonkonzern France Télécom blickt wieder optimistisch in die Zukunft: Im vergangenen Jahr konnte der Konzern seinen Umsatz um 8,4 Prozent auf 46,63 Milliarden Euro steigern. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) für 2002 werde „weit über den Erwartungen des Marktes“ liegen, teilte das Unternehmen mit.

Wegen guter Ergebnisse im vierten Quartal 2002 gab sich France Télécom auch mit Blick auf das laufende Jahr optimistisch. Erwartet werde eine Umsatzzunahme um drei bis fünf Prozent. Die Investitionsausgaben werden laut Unternehmen unter den Vorhersagen des Marktes bleiben.

Bereinigt um Zukäufe wie die der polnischen Telefongruppe TP betrug die Umsatzsteigerung im Jahr 2002 2,9 Prozent im Vergleich zu 2001. France Télécom ächzt unter einem Schuldenberg von zuletzt knapp 70 Milliarden Euro. Er war unter anderem durch den teuren Fehlschlag bei der deutschen UMTS-Lizenz zusammen mit dem beinahe Pleite gegangenen Partner MobilCom entstanden. Der neue Konzernchef Thierry Breton hatte daher im Dezember einen Sanierungsplan vorgelegt.

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