US-Verlage machen Literatur zur Open Source

Immer mehr Titel werden nach den Richtlinien der Open Publication Licence veröffentlicht

Prentice Hall, ein US-Verlag für akademische und technische Fachliteratur, hat sich der Open Source-Philosophie verschrieben und wird demnächst sechs Titel nach den Richtlinien der Open Publication Licence (OPL) veröffentlichen. Diese sehen vor, dass Literatur frei weitergegeben werden darf, solange der Autor und/oder ursprüngliche Verleger genannt werden. Eine kommerzielle Nutzung des Materials ist ausgeschlossen. Prentice Hall will elektronische Versionen zur freien Verfügung ins Netz stellen.

„Wir verkaufen eine Menge Titel an die Open Source-Community, so ist es nur natürlich, dass wir auch daran teilnehmen wollen“, erklärte Mark Taub, ein Chefredakteur bei Prentice Hall. „Außerdem sind wir der Überzeugung, dass wenn wir elektronische Bücher kostenlos frei geben, auch die Verkaufszahlen der Print-Titel nach oben gehen.“ Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass der Verlag dieses Jahr rund 300 Werke veröffentlicht – nur sechs davon sind Open Source.

Nichts desto trotz – das Unternehmen ist nicht allein mit seinem freigebigem Vorhaben: Der Konkurrent O’Reilly and Associates hat verschiedene Titel laut den Bestimmungen der GNU Free Documentation Licence (GNU FDL) veröffentlicht. FDL und OPL sind sich in ihrer Aussage weitgehend ähnlich.

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