IBM: Letzte deutsche Fabrik wird dichtgemacht

800 von 1300 Beschäftigten verlieren ihren Arbeitsplatz

Vor wenigen Tagen hatte IBM Deutschland einen Führungswechsel vermeldet. Nun schockt Big Blue mit der Nachricht, dass die letzte deutsche Fertigungsstätte dichtgemacht werden soll: Die Festplatten-Fabrik in Mainz wird geschlossen, 800 von 1300 Angstellten verlieren ihren Arbeitsplatz, berichtet die „Financial Times Deutschland“.

Der ehemalige Vorstand Erwin Staudt räumte gegenüber der Zeitung Versäumnisse ein. Der Betriebsratsvorsitzende geht davon aus, dass die übrigen 500 Mitarbeiter auf andere Standorte von IBM verteilt werden sollen.

Wie vor zwei Tagen bekannt wurde, soll Walter Raizner die Nachfolge von Erwin Staudt antreten. Staudt übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz von IBM Deutschland. Zum Jahreswechsel waren bei Big Blue mehrere Köpfe ausgewechselt worden. Wie berichtet, ist Theo Leuze neuer Leiter des Geschäftsbereiches IBM Global Financing (IGF). In dieser Funktion ist er verantwortlich für das gesamte IT-Finanzierungsgeschäft der IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Petra Laißle zeichnet ebenfalls seit dem 1. Januar 2003 als Direktorin für den Vertrieb der E-Server i-Series (AS/400) in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

Kontakt: IBM, Tel.: 01803/313233 (günstigsten Tarif anzeigen)

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