Telekom: Extragebühr für Selbstzahler

Wer Einzugsermächtigung ablehnt, muss jeden Monat 1,20 Euro entrichten

Festnetzkunden, die der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) keine Einzugsermächtigung erteilen, sollen nach Informationen der „Welt am Sonntag“ künftig eine Strafgebühr bezahlen. Die Telekom wolle die Telefonrechnungen für alle Kunden, die dem Unternehmen keine solche Ermächtigung erteilen, um monatlich 1,20 Euro erhöhen, berichtet das Blatt.

Mit der Maßnahme wolle die Telekom so genannte Selbstzahler zur Erteilung einer Einzugsermächtigung bringen. Zur Begründung verweise laut Bericht die Telekom darauf, dass viele Konkurrenten bereits einen zum Teil höheren Aufpreis für Selbstzahler erheben würden.

Die zuständige Regulierungsbehörde muss bis Ende Februar über den Antrag entscheiden. Betroffen seien dann etwa fünf Millionen der insgesamt rund 40 Millionen Telefonkunden.

Kontakt: RegTP, Tel.: 0228/149921 (günstigsten Tarif anzeigen), Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

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7 Kommentare zu Telekom: Extragebühr für Selbstzahler

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  • Am 13. Januar 2003 um 20:29 von Ich

    Telekom – Extragebühr für Selbstzahler
    Wie viele Unverschämtheiten darf sich dieser Drecks-Monopolist eigentlich noch erlauben, bis ihm endlich einmal einer in seinen immer noch beamtenmäßig fetten Arsch tritt.

  • Am 13. Januar 2003 um 20:52 von Marc Oliver Vogt

    Telekom: Extragebühr für Selbstzahler
    Saubande,<br />
    solange dreiste Dialer mit Hilfe der Telekom uns das Geld aus der Tasche ziehn, werde in d. Teufel tun …

    • Am 17. April 2004 um 1:35 von frike

      AW: Telekom: Extragebühr für Selbstzahler
      typisch marc!…. mal wieder nur in halben sätzen sprechen…und dann den raum verlassen….!!!!

  • Am 14. Januar 2003 um 3:15 von A.Thimm

    Telekom: Extragebühr für Selbstzahler
    Zukünftig werden wir auch an der Supermarktkasse 1,- EUR für den Kassenbon zahlen müssen. <br />
    <br />
    Das Unternehmen sowas probieren, läßt sich kaum verhindern. Aber das der Kunde sich das gefallen läßt und daß eine "Regulierungsbehörde" sowas unter Umständen auch noch absegnet…das ist das Problem!<br />
    <br />
    Ohne Regulierungsbehörde und mit dem nötigen Schneid würde jede Klage gegen dieses vertragswidrige Gebehren Erfolg haben….

  • Am 14. Januar 2003 um 8:18 von U. Dernbach-Steffl, Bonn

    Telekom Extragebühr
    Würde die Telekom ordentliche Rechnungen ausfertigen, hätte sie von uns auch bereits eine Einzugsermächtigung erhalten.<br />
    So, wie zur Zeit bei der Telekom gearbeitet wird, bin ich hierzu definitiv nicht bereit.

  • Am 14. Januar 2003 um 22:28 von M. Mielke

    Wie war das doch mit der EInzugsermächtigung?
    Ich finde, dass das, was die Teuerkom vorhat, nicht mit den bisher abgeschlossenen Verträgen vereinbar ist. Es sollte generell gesetzlich geregelt werden, wer eine Leistung anbietet, muss mindestens die Überweisung als für den Verbraucher günstigste Zahlungsform festgesetzt werden. Die Einzugsermächtigung sollte dabei nur eine für den Kunden freiwillige, nicht erzwingbare und in Verträgen festsetzbare Zahlungsform sein. Denn gesetzt den Fall, die Einzugsermächtigung ist Vertragsbestandteil und man hat durch irgendwelche Umstände kein Konto mehr. Wie sollen dann die Verträge erfüllt werden??? Und es haben längst nicht alle Anschlussinhaber ein Konto. Werden die dann künftig keinen Telefonanschluss mehr haben? Oder werden die gezwungen, ein Konto, das auch wieder Geld kostet, einzurichten? Also ich halte das genauso bescheuert, wie die Erhöhung der Grundgebühren. Wenn die Telekom kein Geld hat, dann kann sie auch nicht so enorme Summen in die Werbung stecken. Und nicht immer die Kunden dafür zur Kasse bitten!!!

  • Am 16. Januar 2003 um 22:53 von vlk

    Wann fährt die Tram – 3 Euro bitte!
    Ja, Leute, Ihr müsst mehr ackern. Das war erst der Anfang! Bahn-Info: 0180/5… – Telefon-Auskunft: 0180/5… – keine Einzugsermächtigung: 1,20 – Geld am Bankschalter persönlich abheben: 10 DM für die alte Oma, die keine Karte wollte (wenigsten da haben die Gerichte gut entschieden). Künftige Tarife: auf den Fahrplan von der Tram gucken: 1 Euro – um die Uhrzeit bitten: 1,50 – im Penny die Verkäuferin um Rat fragen: 4 Euro u.s.w.<br />
    Lasst Euch das nicht gefallen und foppt die geldgierigen Geier, wo es geht. Bei 5 Millionen Telekom-Kunden monatlich 1,20 Euro = ?! Nettes Zubrot!

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