Milliardendeal: IBM lagert Serverproduktion aus

Vertrag über 3,6 Milliarden Dollar bereits unterzeichnet

Offensichtlich hat IBM (Börse Frankfurt: IBM) gute Erfahrungen mit der Auslagerung einzelner Abteilungen gemacht: Vor genau einem Jahr gab Big Blue die Produktion der Netvista-Desktop-PCs ab, nun soll das Gleiche mit dem Servergeschäft geschehen: Das Unternehmen erklärte gestern, ein entsprechender Vertrag mit einem Volumen von mehreren Milliarden Dollar sei bereits unterschrieben worden.

Betroffen sind die X-Series-Server und Intelli-Station Workstations, die in in Nordamerika und Europa verkauft werden. Über den Auftrag darf sich wie vor einem Jahr die im kalifornischen San Jose sitzende Firma Sanmina-SCI freuen.

Der Deal soll ein Volumen von rund 3,6 Milliarden Dollar in drei Jahren haben. Ein weiterer Outsourcing-Vertrag mit Solectron ist immerhin 120 Millionen Dollar schwer. Die Analysten sahen den neuen Coup positiv: Roger Kay von IDC geht davon aus, dass der Vertrag Big Blue den lange erhofften Schub nach vorne geben könnte. „Ein solcher Deal kann erhebliche Kostenreduzierungen ermöglichen und die Firma dazu bringen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren“, so Kay. Größere Entlassungen soll es laut IBM nicht geben.

Kontakt: IBM, Tel.: 01803/313233 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, Hardware

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Milliardendeal: IBM lagert Serverproduktion aus

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *