Arbeitsamt will mit Internet-Center Stellensuche erleichtern

Bundesanstalt will einen virtuellen Arbeitsmarkt aufbauen

Die Bundesanstalt will einen virtuellen Arbeitsmarkt aufbauen und hat am heutigen Montag als ersten Schritt sogenannte „Internet-Center“ vorgestellt. Arbeitsuchende sollen darin künftig online nach Stellen suchen können. Neben den Stellenbörsen des Arbeitsamtes sollen ihnen auch alle anderen Job-Börsen im Internet zur Verfügung stehen. Die Internet-Center sind im Arbeitsamt selbst angesiedelt, ein erstes wurde heute in Mainz eröffnet.

Bis Ende 2002 sollen alle Arbeitsamtsbezirke Internet-Center haben. In den nächsten beiden Jahren würden zudem alle bisherigen Selbstinformationsplätze in den Arbeitsämtern durch Internet-PCs ersetzt, vespricht die Behörde. Mainz sei eines von 14 Arbeitsämtern, die noch in diesem Jahr komplett auf die neue Technik umgestellt werden.

„Mit der flächendeckenden Einrichtung von Internet-Centern bietet die BA ihren Kunden einen einfachen und kostenlosen Zugang zu den vielfältigen Angeboten im Internet“, ist sich das Amt sicher. So könne man online beispielsweise auch Ausbildungsstellen und Weiterbildungsangebote suchen. Arbeitslose, die keine Erfahrungen mit dem Internet haben, könnten von den Arbeitsämtern gefördert werden, um die entsprechenden Kenntnisse zu erwerben.

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2 Kommentare zu Arbeitsamt will mit Internet-Center Stellensuche erleichtern

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  • Am 10. Dezember 2002 um 7:36 von Franky

    Arbeitslos aber trotzdem Spaß!
    Hallo zusammen.<br />
    Ingolstadt gehört schon jetzt zu den Städten, die im Arbeitsamt diesen Service anbieten. Tolle Sache! Man kann im Arbeitsamt stundenlang kostenlos surfen. Die Internetcafe&acute;s in der Umgebung freuen sich, das Arbeitsamt kann vollzeit einen Techniker beschäftigen (weil sie sich mal wieder einen Virus, einen Dailer eingefangen haben, oder die Festplatte aus Versehen formatiert wurde) und durch die DSL Anbindung macht das mp3 saugen oder Filme anschauen doch erst richtig Freude – fehlt nur noch der Brenner! Spätestens wenn die Arbeitsämter die ersten Rechnungen von dicke-titten.de bekommen, ihre Rechner weder Tastatur noch Maus besitzen (was eigentlich auch nicht notwendig ist, weil der TFT eh schon weg ist), der neue Arbeitgeber vergebens auf seinen neuen Mann/Frau wartet (der noch im Onlinecasino sein Arbeitslosengeld verzockt) und aus dem einen Techniker zwei frustrierte geworden sind werden sie sich fragen, ob das wirklich so klug war…<br />
    Jede Stadt hat Internetcafe&acute;s oder bietet von der VHS oder Bücherei betreutes Surfen an. Diese Stellen sind mit Sicherheit eine bessere Anlaufstelle für die Arbeitslosen und über die anfallenden Kosten kann man auch reden. Bin gespannt wie lange das läuft.

  • Am 10. Dezember 2002 um 12:57 von Ein Steuerzahler

    Absoluter Schwachsinn
    Das ist wieder mal typisch. Internet ist in aller Munde und nun tut eine Behörde so, als liege sie im Trend der Zeit. Da wird das Wesentliche mal wieder verdrängt und das Unwesentliche, nämlich das stundenlange private Rumsurfen auf Staatskosten gefördert. Mal abgesehen von den immensen Kosten, die da auf uns Steuerzahler zukommen werden, wird das eigentliche Ziel der Jobsuche so nicht realisiert.<br />
    <br />
    Ist mal wieder typisch und bestimmt ein Fall für den Bund der Steuerzahler.

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