Samsung investiert 355 Millionen in TFT-Fertigung

Koreaner wollen mit flachen Geräten steiles Umsatzwachstum generieren

355 Millionen Euro will Samsung in den nächsten sechs Monaten in den Ausbau der TFT-Fertigung investieren. Das hat das koreanische Unternehmen heute bekannt gegeben. Samsung sieht ein breites Einsatzspektrum für TFT-Schirme vom Display für Videohandys über Computermonitore bis hin zum flachen Fernsehgerät voraus.

Allein bei TV-Flachmännern will die Firma bis 2005 Weltmarktführer sein: In drei Jahren soll der globale Markt der flachen TV-Geräte rund acht Millionen Einheiten erreichen, heuer waren es nur 1,9 Millionen. Als Grundlage für die Expansionsstrategie nennt der Hersteller eine „intensive Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, die immer wieder zu technologischen Meilensteinen“ geführt habe.

Samsung betreibt derzeit vier Fertigungsstätten für TFT-Displays. Im zweiten Halbjahr 2003 soll ein fünftes TFT-Werk in Betrieb genommen werden. Erst vor zwei Wochen hat die Firma angekündigt, mit kleinen Displays das große Geld machen zu wollen: Man werde verstärkt in den Markt der Mini-Displays vorstoßen, so die Botschaft.

Die mobilen Geräte verlangten nach immer besseren Displays, die in wenigen Jahren die Darstellungsqualität von Computermonitoren erreichen werden, begründet Samsung die Strategie. In diesem Jahr will Samsung erstmals mehr als ein Fünftel (23 Prozent) aller weltweit ausgelieferten Handys mit LCD-Anzeigen (Liquid Crystal Displays) aus eigener Produktion ausrüsten.

Im kommenden Jahr möchten die Koreaner bereits einen Weltmarktanteil von 25 Prozent innehaben. Im letzten Jahr hatte Samsungs Anteil erst bei 18 Prozent gelegen.

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