Günstiger Farblaserdrucker für 1160 Euro

Epson kündigt Aculaser C900 für Dezember 2002 an; Printer soll im Schwarzweiß-Druck nicht teurer als ein Monochrom-Gerät sein

Epson will ein größeres Stück vom Farblaser-Druckermarkt und hat mit dem Aculaser C900 einen preiswerten Printer vorgestellt. Das Gerät, das ab Dezember verfügbar ist, soll ohne Netzwerk-Funktion 1160 Euro kosten, mit entsprechendem Anschluss 1305 Euro. Für den Preis will Epson auch standardmäßig einen Vor Ort-Service von einem Jahr gewähren.

Im Schwarzweiß-Druck benötigt der Aculaser C900 für die erste DIN-A4 Seite 14 Sekunden. Innerhalb 60 Sekunden schafft der Drucker laut den Angaben bis zu 16 Seiten. Dabei sollen die Druckkosten pro Seite etwa so teuer sein wie bei reinen Monochromlaserdruckern. Für die Schwarzweiß-Seiten setzt Epson daher auch eine separate Tonerpatrone ein. Maximal soll der Printer durch interne Hochrechnung eine 2400 dpi-Auflösung erreichen. Die optische Auflösung beträgt allerdings nur 600 dpi. Damit die Druckdaten zügig verarbeitet werden können, hat Epson einen 48 MHz Prozessor eingebaut und 80 MByte SDRAM eingelegt. Der Speicher kann jedoch bis auf 144 MByte erweitert werden. Problem dabei ist jedoch, dass der Drucker nur über einen DIMM-Slot verfügt. Damit muss der standardmäßig spendierte 64 MByte Speicherriegel beim Aufrüsten gegen einen größeren ausgetauscht werden. Will der User farbige Seiten haben, muss er rund 25 Sekunden auf die erste Seite warten. Pro Minute liegen dann allerdings vier Seiten im Ausgabefach, verspricht Epson.

Der Drucker ist 406 mal 429 mal 521 Millimeter groß und bringt satte 29 Kilogramm auf die Waage. Den Anschluss an den PC erhält die Peripherie entweder über die parallele Schnittstelle oder das USB-Interface. Der Aculaser C900N ist für einen geringen Aufpreis gleich serienmäßig mit einer 10/100BaseTX Ethernet-Schnittstelle ausgestattet. Beide Modelle sollen die Betriebssysteme Windows 95, 98, NT, 2000, XP sowie Macintosh ab 8.1. und höher unterstützen.

Der Aculaser C900 ist im Stand by-Modus 39 Dezibel laut, beim Betrieb 54 Dezibel. Im Standby-Betrieb schlucke der Drucker 100 Watt pro Stunde, im Sleep-Modus allerdings nur acht Watt. Beim Schwarzweiß-Druck zieht der Printer 352 Watt und bei Farbe verlangt er nach 243 Watt.

Der Hersteller liefert das Gerät mit einer 200 Blatt-Mehrzweckpapierzufuhr aus. Darin sollen sich neben DIN A4-Blätter Folien, Labels, Briefumschläge und andere Materialien bis zu einer Stärke von 163 Gramm pro Quadratmeter bedrucken lassen. Das Gerät soll sich laut Epson mit einer 500 Blatt-Papierkassette und Duplex-Einheit erweitern lassen. Der Hersteller gibt als maximales monatliches Druckvolumen 35.000 Seiten an. Epson gibt dem Gerät eine Lebensdauer von maximal fünf Jahren oder 200.000 Seiten.

Epson Farblaser C900

Laserdruck in Farbe: Mit dem Aculaser C900 soll das bereits ab 1160 Euro möglich sein (Foto: Epson)

Kontakt: Epson Hotline, Tel.: 01805/234150 (günstigsten Tarif anzeigen)

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1 Kommentar zu Günstiger Farblaserdrucker für 1160 Euro

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  • Am 29. November 2002 um 8:43 von HugoM

    Überteuert
    Wenn man bedenkt, dass die Konkurrenz (Bsp Minolta magicolor 2300) um unter 1000 Euro Geräte anbietet, die sogar Netzwerkanschluß haben und eine physikalische Auflösung von 2.400 x 600 dpi bieten, wird es wohl nicht viele Käufer für den Epson geben.

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