Microsoft: Intuitives Notizprogramm für Office vorgestellt

Mit "Onenote" sollen sich eigene Aufzeichnungen produktiver nutzen lassen; Tool erscheint Mitte 2003

Microsoft-Mitgründer und Chief Software Architect Bill Gates hat auf der Comdex Fall 2002 in Las Vegas mit „Onenote“ die neue Office-Applikation angekündigt. Mit dem Programm sollen Anwender Notizen effizienter erfassen, organisieren und weiterverarbeiten können, verspricht Gates. Mit Onenote werden laut Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) sowohl eingetippte Notizen an Notebooks oder Desktop PCs als auch handgeschriebene Aufzeichnungen, Skizzen und Diagramme an Tablet PCs genutzt. Die Applikation soll voraussichtlich Mitte 2003 erscheinen.

Onenote basiere auf den Werkzeugen und Funktionen von Office und werde die Art und Weise, wie Anwender Notizen erstellen – oft der erste Schritt bei der Erstellung eines Dokuments – wesentlich effizienter machen, prophezeit Gates.

Exakt 91 Prozent der Büroanwender machen sich regelmäßig Notizen und wünschen sich laut einer von Microsoft Research durchgeführten Studie eine flexible und effiziente Methode, Ideen zu organisieren. Rund 26 Prozent der Befragten würden ihre handschriftlichen Aufzeichnungen in E-Mails übertragen und 23 Prozent würden ihre eigenen Informationen später nicht mehr finden.

Mit Onenote sollen Ideen, Ergebnisse und Notizen gesammelt werden können, ohne sich dabei Gedanken machen zu müssen, wo sie gespeichert und wie sie wieder gefunden werden. Dazu hat Microsoft eine tabellarisch aufgebaute Benutzeroberfläche erschaffen, auf der Anwender mehrere Notizbücher gleichzeitig anlegen und verwalten können. Dadurch ließen sich verschiedene Informationen gruppieren und organisieren. Die Auto Speicher-Funktion des Tools soll Notizen ohne zutun des Autors speichern. Zudem öffne sich die Anwendung immer auf der Seite des zuletzt bearbeiteten Textes.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760 (günstigsten Tarif anzeigen)

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