Regierung ist mit Telekom-Nachfolger zufrieden

Kai-Uwe Ricke habe "hervorragende Sachkenntnis" und zudem "gute Arbeit geleistet"

Die Bundesregierung hat sich zufrieden mit der Wahl von Kai-Uwe Ricke zum neuen Telekom-Chef geäußert. Ricke habe in seiner bisherigen Funktion bei dem Unternehmen Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) „hervorragende Sachkenntnis“ bewiesen und „gute Arbeit geleistet“, sagte ein Sprecher von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) am Donnerstag in Berlin.

Der Vertrauensbeweis des gesamten Aufsichtsrats, der Ricke zuvor einstimmig gewählt hatte, sei eine wichtige Grundlage für die Aufgabe, das Unternehmen „in eine gute Zukunft zu führen“. Der Bund, der mit rund 43 Prozent der Anteile größter Aktionär der Telekom ist, ist ebenfalls im Aufsichtsrat des Unternehmens vertreten.

Bereits kurz nach der Bekanntmachung über den Sihler-Nachfolger hatte der Rosa Riese einen Rekordverlust von 24,5 Milliarden Euro veröffentlicht. Grund für das dicke Minus innerhalb der ersten neun Monate seien vor allem hohe Sonderabschreibungen auf Mobilfunkbeteiligungen im Ausland und auf UMTS-Lizenzen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Bonn mit. Angesichts der Milliardenverluste soll die Dividende für die Aktionäre in diesem Jahr gestrichen werden.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

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