Spezifikation für das „vernetzte Haus“ verabschiedet

Japanisches Konsortium aus 104 Firmen entwickelt einen Standard, der kompatibel zu allen bereits existierenden Systemen sein soll und auf ADSL basiert

Der komplett vernetzte Haushalt ist in Japan bald Realität. Den Grundstein dafür haben jetzt 104 japanische Unternehmen im Echonet-Konsortium gesetzt. Sie verabschiedeten vor kurzem einen Standard für netzwerkfähige Haushaltsgeräte.

Dieser soll kompatibel zu allen bereits existierenden Spezifikationen sein und seine Informationen mit der Übertragungstechnik ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) transportieren.

Die Spezifikation soll zum Standard werden, denn bisher setzen die Hersteller auf verschiedene Technologien. Während Toshiba beispielsweise etwa 2500 Waschmaschinen, Wäschetrockner und Kühlschränke mit der Bluetooth-Technologie verkauft hat, setzen die Wettbewerber Matsushita (Panasonic) und Hitachi auf Powerline-basierte Haushaltsgeräte. An der vernetzten Küche bastelt das Unternehmen Miele. „Wichtig ist jetzt nur noch, dass das Thema Schnittstellen gelöst wird, damit serienreife Produkte entwickelt werden können“, sagte der Chef des Küchenherstellers Miele, Rudolf Miele.

Aufgrund der fehlenden Normierung ist es laut Echonet für den Verbraucher nicht möglich, sein Haushalt zu vernetzen. Der verabschiedete Standard soll bis Anfang 2003 in englischer Version vorliegen und dann weltweit zur Verfügung gestellt werden, so das Konsortium.

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