BSA feiert „Europas größten Schlag gegen Softwarepiraten“

Illegale Software, Videos, Spiele und pornographisches Material im Wert von rund 100 Millionen Euro: Spur führt auch nach Deutschland

In Deutschland verkündet die Business Software Alliance (BSA) seit Wochen eine „Schonfrist“ für illegale Programmkopien, in Italien schlägt sie derweil schon zu: Die italienische Finanzpolizei hat mit Unterstützung der BSA nach deren Angaben den „bisher größten Erfolg gegen organisierte Softwarekriminalität in Europa erzielt“.

Mit simultanen Durchsuchungen in neun Provinzen sei eine Organisation zerschlagen worden, die illegale Software, Videos, Spiele und pornographisches Material im Wert von rund 100 Millionen Euro vertrieben hatte. Ein Verdächtiger sei angeklagt worden, gegen neun weitere werde ermittelt. Man habe die Polizei im Vorfeld und bei den Durchsuchungen unterstützt, meldet die BSA.

Die Raubkopierer hätten Verbindungen zu Softwarepiraten in ganz Europa, so der Verband. Besonders in Deutschland, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden werde mit den Erkenntnissen aus der erfolgreichen Aktion verstärkt ermittelt. Angeblich haben die Raubkopierer die illegalen Produkte über drei Sites vertrieben. Die Software habe man entweder kostenpflichtig herunterladen oder als „Compilation Disc“ bestellen können.

Bei den Durchsuchungen hätten die Beamten rund 100.000 Softwareprodukte beschlagnahmt. „Neben Medien aller Art, darunter auch aktuelle Kinofilme auf DVD, fanden sich auch Hardwareprodukte in den Lagern der Organisation“, teilt die BSA mit. Die Sichtung des Materials dauere derzeit noch an.

Kontakt: BSA-Hotline-Telefon 0800

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1 Kommentar zu BSA feiert „Europas größten Schlag gegen Softwarepiraten“

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  • Am 5. November 2002 um 22:55 von BT

    Die wirklichen
    Piraten sitzen in Osteuropa

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