Jagd auf Raubkopierer nun in Stuttgart

BSA offeriert in Baden-Württemberg 30 Tage Zeit, um legal zu werden

Mit dem Aufruf „Sie haben 30 Tage Schonfrist. Nur lizenzierte Software beruhigt!“ startet die Business Software Alliance (BSA) am 4. November 2002 die Aktion „Schonfrist“ in Stuttgart. Die Stuttgarter Aktion schließt direkt an die „Schonfrist München“ an. In den kommenden Monaten sollen ähnliche Kampagnen im ganzen deutschsprachigen Raum folgen, gleichzeitig zu Baden-Württemberg führt die BSA eine Aktion in Basel, Schweiz, durch. Auch in Österreich wollen die Raubkopierjäger parallel dazu Kampagnen durchführen.

In Stuttgart haben Unternehmen bis zum 3. Dezember 2002 Gelegenheit, sich bei der BSA zu registrieren. In den darauf folgenden 30 Tagen können sie dann in Ruhe ihre Software prüfen und gegebenenfalls nachlizenzieren. „Softwareklau ist oft nur ein Produkt von Unwissenheit und Nachlässigkeit. Wir wollen klar machen, dass es so nicht geht“, erklärte Georg Herrnleben, Regional Manager für Zentraleuropa der BSA. In den vergangenen 24 Monaten mussten Firmen in Deutschland seinen Angaben zufolge über 1,8 Millionen Euro Schadensersatz für den Einsatz illegaler Software bezahlen und für über eine Millionen Euro Software nachlizenzieren.

Die Schonfrist Stuttgart ist die dritte deutsche Kampagne dieser Art. Die Premiere fand im Frühjahr in Berlin statt, die Schonfrist in München startete am 1. Oktober.

Kontakt: BSA-Hotline-Telefon 0800

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