IT-Entscheider wissen zu wenig über E-Mail-Filter

Studie: 20 Prozent kennen die Lösungen überhaupt nicht

Europäische IT-Entscheider wissen zu wenig über die Vorteile und Möglichkeiten von E-Mail-Filtern. Das hat jetzt eine Umfrage der Unternehmensberatung Frost & Sullivan ergeben. Die Analysten berufen sich auf ausführliche Interviews mit mehr als 200 IT-Managern in mittleren und großen Unternehmen in Großbritannien, Skandinavien, Deutschland und Frankreich.

Gefragt wurde dabei nach Markenbewusstsein sowie nach der qualitativen Einstufung von Marktakteuren wie Symantec (Börse Frankfurt: SYM), Trend-Micro oder Computer Associates. Rund 20 Prozent kennen die Technologien überhaupt nicht. Von den Befragten, die die angebotenen Lösungen kennen, setzen knapp 53 Prozent sie nicht ein. Außerdem hat die große Mehrheit der Installation solcher Sicherheitssysteme innerhalb des Unternehmens „niedrige Priorität“ eingeräumt.

Die Analysten empfehlen den Antivirenfirmen, verstärkt auf die Vorteile ihrer Lösungen hinzuweisen: Zum einen müsste die Bedrohung durch Viren und unautorisierte Weitergabe unternehmensinterner Informationen verdeutlicht, zum anderen die unnötige Belastung der Systeme durch Spam oder Junk Mails hervorgehoben werden.

„An erster Stelle geht es den Firmen immer noch um die Viren“, fasst der Analyst Jose Lopez die Ergebnisse zusammen. Es gebe jedoch in Bezug auf E-Mail-Sicherheit noch andere Probleme, die nicht einfach durch Installation einer Anti-Virus-Software gelöst werden könnten. Dies seien die Punkte, an denen die Anbieter von E-Mail-Inhaltsfilterung ansetzen müssten.

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