AMDs Opteron-Chip soll neuen Supercomputer antreiben

System mit 10.000 CPUs soll im Sandia National Laboratory für die Problemlösung bei nuklearen Waffen-Programmen eingesetzt werden

Ein neuer 90 Millionen Dollar-Supercomputer wird erstmals mit Advanced Micro Devices (AMD; Börse Frankfurt: AMD) neuem Hammer Server-Chip „Opteron“ angetrieben. Der von der Firma Cray in den Sandia National Laboratories installierte Rechner mit dem Codenamen „Red Storm“ soll aus rund 10.000 Opteron-Chips bestehen und in der Lage sein, 40 Billionen Berechnungen pro Sekunde (40 Teraflops) auszuführen.

Mit Red Storm werden wir „komplexe Probleme simulieren und Lösungen erarbeiten können, die bisher nicht realisierbar oder unmöglich schienen“, sagt Sandias Senior Vice President des nuklearen Waffen-Programms, Tom Hunter. „Berechnungen, die vor wenigen Jahren noch Monate gedauert hätten, werden dann in wenigen Minuten erledigt sein.“ Der Supercomputer werde voraussichtlich 2004 in Betrieb genommen.

NECs Weltsimulator, derzeit das leistungsstärkste System, erreicht eine Leistungsgrenze von 35,9 Teraflops. Doch neben dem AMD-Superrechner sind noch mehrere Firmen dabei einen Supercomputer zu entwickeln, der den bisherigen Thronhalter stürzen soll.

Der Vertrag hilft AMD verstärkt im Servermarkt Fuß zu fassen. Der Opteron-Chip soll aufgrund seines komplett neuen Designs im Ein-, Zwei-, Vier- oder Acht Prozessor-Server eingesetzt werden.

Kontakt: AMD, Tel.: 089/ 450530 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu AMDs Opteron-Chip soll neuen Supercomputer antreiben

Kommentar hinzufügen
  • Am 22. Oktober 2002 um 20:15 von Markus Jakobsen

    Typisch paranoide USA
    Für Rüstung haben Sie Millionen, für die Umwelt keinen Cent. Im gegensatz zu Japan!<br />
    <br />
    MJ

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *