Epox stellt erweiterte AMD-Mainboards mit Apollo KT400 vor

Die Kombination aus Vias Chipsatz und der VT8235-Southbridge bietet USB 2.0 und AGP 8x

Wie bereits Ende September angekündigt, will Epox Mainboards mit Vias KT400-Chipsatz ins Rennen schicken. Die Modelle EP-8K9A2+ und EP-8K9A3+ sind die neusten Früchte dieser Zusammenarbeit.

Der Chipsatz aus KT400-Northbridge und VT8235-Southbridge unterstützt DDR333 Speicher, aktuelle Prozessoren von AMD (Börse Frankfurt: AMD) sowie USB 2.0, AGP 8x und zwei UDMA/133 taugliche IDE-Schnittstellen. Zusätzlich verfügt das EP-8K9A2+ laut Unternehmensangaben über einen IDE RAID-Kontroller HPT372 und einen SATA-Kontroller Sil3112A von Silcon Image. Beim EP-8K9A3+ kommt der 4-Kanal RAID Kontroller HPT374 zum Einsatz.

Beide Mainboards erlauben einen Front Side Bus (FSB) mit Taktfrequenzen von 100, 133 oder 166 MHz, so dass alle aktuell vorgestellten AMD Socket A-Prozessoren auf diesen Plattformen eingesetzt werden können. Mit drei DIMM Steckplätzen für PC2700 DDR-SDRAM bieten die Hauptplatinen jeweils Platz für bis zu drei GByte Arbeitsspeicher.

Für die Installation von Komponenten verfügen beide Modelle über sechs PCI Steckplätze und einen AGP 8x-Slot. Über das ATX I/O-Shield sind die üblichen Anschlüsse für PS/2 Maus und Tastatur, USB 2.0 und Audio sowie für serielle und parallele Verbindungen herausgeführt. Ebenfalls findet sich dort eine RJ-45-Buchse für Fast Ethernet.

Epox setzt für den LAN-Anschluss den Netzwerkchip VT6103 von Via ein. Zwei weitere USB-Anschlüsse werden mittels eines optionalen Kabels über ein Slotblech herausgeführt. Bezüglich des Anschlusses von Massenspeicher offeriert das EP-8K9A2+ einen zusätzlichen Serial ATA-Kontroller, der den Betrieb von zwei SATA-Geräten und den HPT372, einem Dual-Channel IDE RAID-Kontroller, erlaubt. Das EP-8K9A3+ nutzt den HPT374. Dieser IDE RAID-Kontroller bietet vier Kanäle, um insgesamt bis zu acht Geräte zu betreiben. Sowohl die vom Via Chipsatz zur Verfügung gestellten IDE-Schnittstellen als auch die der RAID Kontroller sind UDMA/133 tauglich, während beim EP-8K9A2+ der Serial ATA-Chip eine maximale Transferleistung von 150 MB/s liefert.

Zur Verbesserung der Systemleistung lassen sich die üblichen Eigenschaften wie Taktfrequenz und Kernspannung der CPU per BIOS einstellen. Epox will die Produkte EP-8K9A2+ und EP-8K9A3+ ab Ende Oktober beziehungsweise ab Mitte November ausliefern. Die Mainboards werden zu folgenden empfohlenen Endkundenpreisen angeboten:

  • EP-8K9A2 für 134 Euro
  • EP-8K9A2+ für 174 Euro

Der Preis für das EP-8K9A3+ steht laut Epox noch nicht fest.

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