Tod nach vier Tagen Game-Marathon

Mann bricht in Kwanju, Südkorea, nach ununterbrochenem Dauerspielen zusammen

Zu viel Spaß ist ungesund. Wie CNET Asia meldet, ist ein 30 Jahre alter Mann in Kwanju, 260 Kilometer südwestlich der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, in einem Cybercafe tot zusammengebrochen. Zuvor hatte er vier Tage lang ununterbrochen spielend an einem Rechner gesessen.

Den Angaben zufolge brach der Arbeitslose zunächst vor dem PC zusammen, erholte sich aber rasch wieder. Kurz darauf fand man ihn leblos in der Toilette des Cafes auf. Angeblich hatte er in den vier Tagen komplett auf Schlaf und ausreichende Ernährung verzichtet.

Angesichts dieser dramatischen Umstände erscheint ein erst kürzlich aufgehobenes Spieleverbot in Griechenland nachvollziehbar: Nach zum Teil heftiger Kritik hatte die griechische Regierung vor drei Wochen besagtes Gesetz vom Juli weitgehend aufgehoben. Die Polizei des Landes ist nun aufgefordert, nur mehr gegen Games mit „Glücksspiel-Charakter“ vorzugehen.

Anders als in den vergangenen Wochen dürften in der Wiege der europäischen Kultur nun wieder Spiele aller Art, auch auf elektronischen Plattformen, sowohl privat als auch öffentlich ausgeführt werden – solange kein Geld oder Sachpreis zu gewinnen ist. In den wenigen Wochen des Banns waren unter anderen diverse Betreiber von Cybercafes vor den Richter zitiert worden.

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