Systems 2002 soll „Stimmungswandel einleiten“

Veranstalter geben sich genauso optimistisch wie im letzten Jahr, während Zahl der Aussteller um 25 Prozent sinkt

Trotz eines Rückgangs der Ausstellerzahl und der Messefläche will die Systems 2002, die von 14. bis 18. Oktober in München stattfindet, einen „Stimmungswandel einleiten“. Mit 1600 Firmen sind rund 25 Prozent weniger Unternehmen auf der Computermesse vertreten, die Ausstellungsfläche verringerte sich auf 90.000 Quadratmeter. „Natürlich ist die Systems ein Spiegel des Marktes“, kommentierte Klaus Dittrich von der Geschäftsleitung der Messe München die Zahlen. Doch trotz aller negativen Vorzeichen sei die Systems die „einzige umfassende ITK-Messe mit Fokus auf den B2B-Bereich in ganz Europa“, so Dittrich.

Aussteller täten gut daran, auf der Messe vertreten zu sein: „55 Prozent der Besucher gehen auf keine andere IT-Messe“, erklärte der ehemalige Vorsitzende des DGB München. Neu ist auf dieser Messe eine Registrierung der Besucher. Diese sollten nicht mit „Werbung zugemüllt“ werden, verspricht Dittrich. Vielmehr gehe es darum, die Interessierten vor und nach der Messe „gezielt mit passenden Informationen zu versorgen“. Dabei solle „natürlich der Datenschutz gewahrt werden“. Eine gestiegene Zahl konnte die Messe vorweisen: Die Systems-Homepage habe im Vergleich zu 2001 die Zahl der Page-Impressions verdoppeln können.

Die Zahl der Aussteller sei unter anderem wegen der Dotcom-Krise eingebrochen. Einige der Firmen seien schlichtweg vom Markt verschwunden, wieder andere von Konkurrenten geschluckt oder mit anderen fusioniert worden. Dennoch habe die Systems „in schwierigen Zeiten eine respektable Position gehalten“, so Dittrich.

In Halle 4 werde erstmals ein Hotspot installiert, sodass Besucher per Wireless-LAN im Web surfen können. Nokia präsentiert sein erstes UMTS-Handy mit integrierter Kamera, Sony wiederum hält für Interessierte einen neuen Handheld parat. Die Messe München rechnet mit 99 Prozent Fachbesuchern, 86 Prozent IT-Entscheidern, immerhin 45 Prozent der Messegäste sollen in leitenden Positionen tätig sein. Die Messe vermied jedoch konkrete Besucherzahlen – im letzten Jahr fanden 16 Prozent weniger IT-Interessierte als 2000 den Weg nach München – auf der Abschlusspressekonferenz im Oktober letzten Jahres rechnete die Messe noch mit „deutlich über 2000 Ausstellern“ in diesem Jahr.

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