NTT Docomo bastelt an vierter Mobilfunkgeneration

In ersten Labortests erreichte der Japaner Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 100 MBit/s; Technik und Anwendungen sollen 2010 marktreif sein

Das UMTS-Netz ist in Deutschland noch nicht mehr eingeführt, da bastelt der japanische Mobilfunkprovider NTT Docomo bereits am Mobilfunktnetz der vierten Generation herum. Nach eigenen Angaben ist es dem Unternehmen im Labor in ersten Tests gelungen, Daten mit bis zu 100 MBit pro Sekunde via Funk zu übertragen.

Kabelgebundene Ethernet-Netzwerke erreichen diese Geschwindigkeit gerade einmal. Mit maximal zwei MBit/s kann der Kunde mit der dritten Mobilfunkgeneration, UMTS, rechnen. Herkömmliche GSM-Netze mit GPRS-Technologie schaffen derzeit rund 50 KBit pro Sekunde. Bereits 2010 soll der 4G-Standard mit Technik und Anwendungen marktreif sein, so die Einschätzung.

NTT Docomo hat nach eigenen Angaben für den Labortest sehr breitbandige Kanäle eingesetzt, um dieses Tempo zu erreichen. Doch das Netz sei derzeit noch anfällig. So kämpfen die Wissenschaftler unter anderem noch mit Störsignalen, die durch Spiegelungen der Wellen an Objekten verursacht werden. Der Japaner hat seit Oktober 2001 sine UMTS-Netz im Einsatz und entwickelt nach eigenen Angaben bereits seit 1998 an der vierten Mobilfunk-Generation.

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