Call-by-Call im Ortsnetz: VATM rechnet mit Verzögerungen

Noch zu viele ungeklärte Fragen

Verbraucher können nach Einschätzung der Telekom-Konkurrenten in diesem Jahr nicht mehr mit sinkenden Preisen im Ortsnetz rechnen. Auch wenn der Weg für Call-by-Call-Gespräche im Ortsnetz rechtlich nun schon ab Dezember frei sei, gebe es noch zu viele ungeklärte Fragen, unter welchen Bedingungen Firmen die neuen Dienste anbieten dürften, sagte der Geschäftsführer des Branchenverbandes VATM, Jürgen Grützner, in Köln. „Ich glaube nicht, dass es gelingen wird, bis Dezember ein Angebot im Markt zu haben.“

Das heute vom Bundesrat verabschiedete Gesetz beeinhalte lediglich „eine völlig allgemeine Beschreibung“ zu den Voraussetzungen für Call-by-Call-Angebote im Ortsnetz. Es stünden deshalb schwierige Gespräche zwischen der Deutschen Telekom, Stadtnetzbetreibern und Call-by-Call-Firmen bevor.

Eine Einigung sei angesichts der weit auseinanderliegenden Positionen eher unwahrscheinlich. Letztlich müsse deshalb voraussichtlich die Bonner Regulierungsbehörde entscheiden, sagte Grützner, und dies könne sich bis ins kommende Jahr hinziehen.

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