Canon präsentiert zwei neue 4-Megapixel Modelle

Powershot G3 wird 1000 Euro und die PowerShot S45 rund 800 Euro kosten

Da die reine Pixelzahl immer weniger als Verkaufsargument taugt, wird jetzt zunehmend an den Zusatzfunktionen der Kameras gearbeitet. Ein Beispiel hierfür sind die beiden neuen Modelle, die Canon auf der Photokino in Köln vorstellt. Beide Geräde haben einen neuen Autofocus erhalten, der bis zu 345 frei per Jogdial wählbare Messpunkte in die Berechnung einfließen lässt. Beide Modelle speichern auf Compact Flash Karten, eine 32 MByte Karte gehört zum Lieferumfang.

Der digitale Signalprozessor der PowerShot G3 ermöglicht im Zusammenspiel mit der neuen iSAPS (Intelligent Scene Analysis)-Technologie bei der internen Verarbeitung der Bilddaten eine verbesserte Detailwiedergabe besonders in den dunklen als auch in sehr hellen Bildpartien. Zusammen mit dem 4-Megapixel-CCD-Sensor entstehen so hochaufgelöste Fotos, die auch in größeren Formaten wie A4 oder A3 in hervorragender Qualität gedruckt werden können.

Die Reaktionszeiten des Autofokus und der Belichtungsautomatik wurden bei der PowerShot G3 weiter verkürzt, um zum Beispiel bewegte Motive noch besser fotografieren zu können. Das lichtstarke 4-fach Zoomobjektiv schenkt dem Fotografen gegenüber vergleichbaren Objektiven ein bis zwei Blenden. Die Anfangsblende von f2.0 zahlt sich vor allem bei kritischen Lichtverhältnisse aus.

Die manuellen Einstellmöglichkeiten für Belichtung und Fokussierung räumen vor allem dem ambitionierten Fotografen maximalen Spielraum bei der Bildgestaltung ein. Die manuelle Einstellung ist nur eines von insgesamt zwölf verschiedenen Aufnahmeprogrammen. Wer nicht alle Einstellungen manuell vornehmen möchte, hat die Wahl zwischen Vollautomatik, Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie verschiedenen Motivprogrammen.

Das professionelle Leistungsprofil der neuen PowerShot G3 wird ergänzt durch die große Auswahl an Vorsatzlinsen, Konvertern und Speedlite Blitzgeräten inklusive des neuen EOS System Macro Twin Light MT-24EX. Die PowerShot G3 wird ausgeliefert mit der neuen ZoomBrowser EX Kamerasoftware und dem ImageBrowser (Mac) sowie der FileViewer Utility und Adobe Photoshop LE.

Die Canon S45 ist deutlich kompakter und bietet weniger Einstellung-Möglichkeiten. Praktisch: Der intelligente Orientierungs-Sensor registriert die Ausrichtung der Kamera im Hoch- und Querformat, die Bilder werden im Display automatisch richtig angezeigt. Die Information, ob Hoch- oder Querformat, liefert der Sensor zudem auch an die Belichtungsmessung, die auf diese Weise Belichtung und Weißabgleich zum Beispiel bei Motiven mit blauem Himmel besser angleichen kann.

Mehr kreativer Spielraum auch beim Blitzen: Bei Langzeitbelichtungen kann der integrierte Blitz wahlweise auf den ersten, oder auf den zweiten Verschlussvorhang gezündet werden, um Bewegungen effektvoll inszenieren zu können.

Beide Modelle unterstützen die Direct Print Funktion. Im Zusammenspiel mit den Canon Bubble Jet Direct Fotodruckern S820D, S530D und S830D und den Card Photo Printern CP-10 und CP-100 können auch ohne Verwendung eines PC direkt von der Kamera aus Prints erstellt werden.

Canon Powershot G3

Canon Powershot G3 für 999 Euro (Foto: Canon)

Kontakt: Canon, Tel.: 02151/345-0 (günstigsten Tarif anzeigen)

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