Slapper-Wurm ist nicht zu stoppen

Noch kein Ende der Infektionen mit DDoS-Software abzusehen

Der Linux-Wurm Slapper breitet sich weiter unaufhaltsam aus. Gestern Mittag waren bereits 6700 Server befallen, neuere Zahlen liegen noch nicht vor. „Die Summe von 6700 Hosts ist durchaus ernst zu nehmen“, kommentierte Symantec-Manager Al Huger. „Ein daraus gewobenes Netzwerk könnte ein Unternehmen glatt aus dem Internet schießen.“

Wie gestern berichtet, zeichnet sich Slapper durch seine außergewöhnliche Peer-to-Peer-Fähigkeit aus: der Angreifer kann befallene Server gemeinschaftlich nutzen. Experten vermutet, dass auf diese Weise ein geballter Distributed Denial-of-Service-Angriff (DDoS) gestartet werden soll.

Der Wurm attackiere insbesondere Appache Web-Server mit SSL. Diese decken mehr als 60 Prozent der öffentlichen Web-Sites im Netz ab. Er befalle Intel-basierte Maschinen mit Distributionen von Red Hat, Suse, Mandrake, Slackware oder Debian. Sowohl Apache als auch OpenSSL müsse aktiviert sein. Letzteres setze für eine Infektion die Version 0.96d oder älter voraus.

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