Telekom streicht Investitionen weiter zusammen

Konzern will den Investitionsetat von ursprünglich zehn auf unter acht Milliarden Euro zusammenstreichen

Bei der Bundesregierung heißt es Haushaltssperre, bei der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE Investitionsstopp. Einem Bericht der Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ nach hat das Unternehmen beschlossen den Netzausbau weiter zurückzufahren. Ein Sprecher wollte zu den Sparmaßnahmen sich nicht äußern.

Bei jeder Tochtergesellschaft werde überlegt, ob Investitionen in den Netzausbau um ein oder zwei Jahre verschoben oder ganz gestrichen werden können, hieß es aus Insiderkreisen. Ziel sei es, die Summe der Investitionen im laufenden Jahr unter acht Milliarden Euro zu drücken. Die Telekom hat den ursprünglichen Investitionsetat Stück für Stück von zehn auf 8,5 Milliarden Euro zusammengestrichen.

Laut einem Unternehmenssprecher stünden neben den Firmenbeteiligungen des Konzerns, internen Kosten und der Vier-Säulen-Strategie auch die Investitionen auf dem Prüfstand. Entscheidungen sind der Zeitung zufolge noch nicht gefallen.

Interimschef Helmut Sihler will laut dem Bericht am 20. November bei der Vorlegung der dritten Quartalszahlen auch die Entscheidung über einen möglichen Verkauf der Mehrheit am US-Mobilfunker Voicestream an Cingular Wireless oder AT&T Wireless bekannt geben.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800-3300700

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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