BOL droht das Aus

Medienkonzern verhandelt mit Amazon um den Verkauf der verlustreichen Internet-Tochter

Bertelsmann will raus aus dem Web und die Internet-Tochter BOL und das Joint-Venture Barnesandnoble.com verkaufen. Dem Wirtschaftsmagazin „Manager Magazin“ nach will sich der neue Chef der Direct Group Bertelsmann, Ewald Walgenbach, von dem verlustreichen Internet-Buchhändler trennen. Demnach verhandelt der Konzern bereits mit Amazon (Börse Frankfurt: AMZ) über einen möglichen Verkauf.

Noch im November vergangenen Jahres hatte BOL-Chef Deutschland, Arndt Roller, angekündigt „in zwei bis drei Jahren zum erfolgreichsten Online-Händler zu werden“. Die Rechnung scheint jedoch nicht ganz aufgegangen zu sein. Dem Bericht nach habe die Bertelsmanns Internet-Ableger trotz massiver Investitionen weltweit nicht an den Erfolg von Amazon heranreichen können, so der Medienkonzern.

Für Amazon könnte sich ein Kauf von BOL lohnen. So könnte der US-Händler seine Marktposition in Europa noch einmal deutlich ausbauen, da in den Niederlanden und Skandinavien bisher Bertelsmann die Spitzenposition innehat. In Deutschland belegt der Medienkonzern den zweiten Platz im Buchversandgeschäft, schätzen die Branchenexperten.

Kontakt:
BOL, Tel.: 01805/999660 (günstigsten Tarif anzeigen)

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