Nicht bunt genug: Klage gegen Palm

Statt der versprochenen 65000 Farben liefert der Palm m130 lediglich 4096. US-Käufer klagen jetzt.

Beim California Superior Court in Santa Clara wurde jetzt eine Sammelklage gegen den PDA-Hersteller Palm Inc (Börse Frankfurt: PLV)erhoben. Dieser hatte sein auch in Deutschland erhältliches Produkt m130 mit der Aussage beworben, das Display würde 65.000 Farben darstellen. Wie das Unternehmen selbst letzte Woche bekannt gab, sind tatsächlich jedoch nur 4096 Farben darstelltbar. Über „Dithering“ solle das Gerät jedoch auf rund 58.000 Farbkombinationen kommen, so Palm-Sprecherin Marlene Somsak.
Zwar entschuldigte sich das Unternehmen vergangene Woche bei seinen Kunden, gab aber keinerlei Hinweise auf eventuelle Entschädigungen für Anwender, die das Gerät bereits erworben haben. Die Vermarktung des Palms m130 hat der Hersteller jedoch mittlerweile entsprechend geändert.
Gegen die nun eingereichte Klage will sich das Unternehmen laut Somsak energisch wehren. Weiterhin erklärte Somsak, man denke über eine Entschädigung der Kunden nach und würde in Kürze entsprechende Einzelheiten bekanntgeben.
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1 Kommentar zu Nicht bunt genug: Klage gegen Palm

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  • Am 30. August 2002 um 10:52 von Frank

    Na und
    Ist das nicht egal ob die Briefmarke weniger Farben hat. Für Termine und Solitaire reichts doch.

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