KPN berichtigt Wert der UMTS-Lizenz auf 4,5 Milliarden Euro

Damit steht die Frequenz mit 3,9 Milliarden Euro weniger als im Sommer 2000 in den Büchern von E-Plus

Der niederländische Telefonkonzern KPN hat den Wert der UMTS-Mobilfunklizenz bei der deutschen Tochter E-Plus deutlich nach unten korrigiert. Wie KPN-Finanzvorstand Maarten Henderson in einer Telefonkonferenz sagte, steht die Lizenz künftig nur noch mit 4,5 Milliarden Euro in den Büchern.

Dies sind 3,9 Milliarden Euro weniger als die im Sommer 2000 gezahlten 8,4 Milliarden Euro. Damit glaube das Unternehmen, den realistischen Wert für die neue Mobilfunktechnik gefunden zu haben, betonte Henderson. Für weitere Abschreibungen in diesem Bereich bestehe „nur eine geringe Wahrscheinlichkeit“. Dies sei aber nicht ausgeschlossen, wenn eine weitere deutliche Verschlechterung der Marktsituation eintrete.

KPN ist nach den Quam-Eignern Telefónica und Sonera das zweite Unternehmen, das den Wert seiner UMTS-Lizenz in Deutschland massiv nach unten korrigiert.

Der niederländische Telefonkonzern KPN hat im zweiten Quartal einen Rekordverlust von 9,3 Milliarden Euro geschrieben. Grund seien Abschreibungen in Höhe von neun Milliarden Euro bei den Töchtern E-Plus in Deutschland und Base in Belgien, teilte das Unternehmen mit.

ZDNet hat im News-Report „KPNQwest-Insolvenz: Internet verliert an Tempo“ die Entwicklung und Situation des insolventen Providers KPNQwest festgehalten.

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