Vivendi mit 12,3 Milliarden Euro Verlust

Harte Einschnitte auch im Internet-Bereich angekündigt

Der weltweit agierende französische Medienkonzern Vivendi hat einen Verlust von 12,3 Milliarden Euro für das erste Halbjahr 2002 mitgeteilt. Man wolle mit harten Einschnitten in den Bereichen Fernsehen, Musik, Unterhaltung,Telekommunikation und Internet vornehmen, so Firmenchef Jean-René Fourtou. Er will am 25. September einen detaillierten Restrukturierungsplan vorlegen.

Fourtou war erst im vergangenen Monat kommissarisch auf den umstrittenen Jean-Marie Messier gefolgt. Der Franzose hatte Vivendi in den vergangenen sechs Jahren von einem auf Wasserversorgung und Müllentsorgung spezialisierten Konzern zum zweitgrößten Medienunternehmen der Welt umgebaut.

Messier geriet jedoch aufgrund des 30 Milliarden Euro schweren Schuldenberges und der Sorgen um Liquidität des Unternehmens in den vergangenen Monaten immer stärker unter Druck. Vivendi betreibt zusammen mit Sony (Börse Frankfurt: SON1) unter anderem Pressplay, eine kostenpflichtige Musikbörse.

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