Fallende DRAM-Preise belasten Hynix-Zahlen

Trotz Umsatzrückgang auf 1,38 Milliarden Euro, konnte der Konzern den Verlust drastisch reduzieren

Der finanziell angeschlagene Halbleiterkonzern Hynix Semiconductor hat im ersten Geschäftshalbjahr 2002 einen Nettoverlust von 414 Milliarden Won (357 Millionen Euro) gemeldet. Den Grund für die tiefroten Zahlen sieht der Südkoreaner in den gefallenen DRAM-Preisen.

Der Konzern verbuchte nach eigenen Angaben in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Umsatzrückgang von 2,9 Billionen (2,5 Milliarden Euro) auf 1,6 Billionen Won (1,38 Milliarden Euro). Gleichzeitig sei der Verlust beim Betriebsergebnis von 197 Milliarden Won (169 Millionen Euro) auf 81 Milliarden Won (69 Millionen Euro) verringert worden.

Der Halbleiterkonzern hatte im Vorjahreszeitraum noch einen Verlust von 2,09 Billionen Won gemeldet. Unterdessen hofft der Koreaner in der zweiten Jahreshälfte auf saisonal bedingt steigende Preise im Speicher-Markt und rechnet daher mit einem besseren Ergebnis. Auch weitere Kostensenkungen sollen dabei helfen, den Break-Even wieder zu erreichen.

Nach eigenen Angaben habe das Unternehmen derzeit keine akuten Betriebsmittel-Probleme, da der Konzern noch über 460 Milliarden Won (396 Millionen Euro) Vermögenswerte verfüge.

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