Rio Port-Mutter Sonicblue tauscht CEO aus

Unternehmen nennte keine Gründe für den plötzlichen Wechsel an der Spitze

Sonicblue hat seinen langjährigen Chief Executive Officer (CEO) Ken Potashner gefeuert. Übergangsweise soll den Posten der bisherigen Marketing-Chef Gregory Ballard laut der Unternehmensmeldung übernehmen. Ballard war früher CEO des Grafikchip-Herstellers 3dfx und ist seit April 2002 bei Sonicblue.

„Sonicblue ist an einem wichtigen Wendepunkt“, konstatierte Ballard. „Das Unternehmen hat sich von einem Grafikchip-Lieferanten in eine innovative Firma für Consumer Electronics verwandelt. In der nächsten Phase müssen wir unbedingt Profitabilität erreichen.“

Der gefeuerte Sonicblue-CEO Potashner war für einen Kommentar nicht verfügbar. Die Unternehmenssprecherin Tracy Perry-Neumann meinte im Gespräch mit ZDNet/Cnet, dass der Schritt nicht aufgrund Unregelmäßigkeiten bei den Bilanzen zurückzuführen sei.

Die Entlassung von Potashners kommt nach offensichtlichen Unstimmigkeiten zwischen dem früheren CEO und anderen Sonicblue Vorstandsmitgliedern über das Darlehen, dass die Firma seinen Top-Managern gemacht hatte.

Sonicblue hatte im Dezember 1999 Potahsner ein Darlehen von über 250.000 Dollar gewährt. Anderen Top-Managern gab das Unternehmen über 75.000 Dollar, damit die Führungsriege Aktien des neuen eigenen Spin-Off Unternehmens Rio Port kaufen konnten. Der Sprecherin Perry-Neumann nach, sei die Diskussion um das Darlehen nicht Grund für den Rauswurf von Potashner gewesen.

Der frühere CEO hatte die Geschäfte von Sonicblue seit Oktober 1998 geführt, als das Unternehmen noch unter dem Brand S3 firmierte. Die Firma wechselte den Namen zu Sonicblue im November 2000.

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