Wissenschaftlicher Internet-Filter für Kinder

Im "Web-Guide Multikids" des Instituts für angewandte Kindermedienforschung stehen 500 geprüfte Links zur Verfügung.

Das Institut für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) der Stuttgarter Hochschule der Medien bietet Eltern und ihren Kindern eine Hilfestellung beim Surfen in digitalen Netzen an: „Web-Guide Multikids“ entstand im Rahmen studentischer Projektarbeiten bereits 1999. Eine Seminargruppe habe ihn im Sommersemester 2002 überarbeitet und weiterentwickelt. Der Filter des IfaK biete etwa 500 geprüfte Links und steht unter multikids.de zum Download bereit. Das Projekt sei mehrfach ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem „Kids Award“ 2001. Allerdings finden sich derzeit einige verwaiste Links innerhalb des Angebotes.

Die Studierenden haben nach eigenen Angaben nach Sites gesucht, die Kindern nützliche und verständlich aufbereitete Informationen geben. Sie durften keine gewaltverherrlichenden oder sexistischen Inhalte bieten und nicht vorrangig zum Konsum oder Kauf von Produkten anhalten. Zusäzlich sollten sie zur Interaktion und zum Mitmachen animieren und sich im Design sowie in der Benutzerführung an den Bedürfnissen von Kindern orientieren.

Die Linklisten wurden in Themenbereiche wie Film und Fernsehen, Computer und Internet, Spiel und Spaß, Bücher und Bibliotheken, Lernen und Schule, Natur und Tiere oder Von Kids für Kids untergliedert. Multikids ist für Kinder ab etwa fünf Jahren sowie für Eltern, Pädagogen, Bibliothekare und Vermittler gedacht.

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1 Kommentar zu Wissenschaftlicher Internet-Filter für Kinder

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  • Am 7. August 2002 um 22:52 von Brother Tak

    Irgendwie irre !
    Da brauchen doch irgenwelche Leute einen Internet Filter für Kinder. Dann vielleicht noch einen fürs Fernsehen usw, sonst werden sie keine anständigen Leute. Hat sich schon mal einer gefragt, warum unsere Altvorderen meist anständige Leute wurden, obwohl sie nicht nur Krieg spielten, sondern tatsächlich schossen und Leute umbrachten. Manche dieser heutigen Gutmenschen schwärmen jetzt noch davon aber viele jammern über die ach so brutale Internetwelt und die Gefahren der bösen Computerspiele. Irgendwie scheinen manche vergessen zu haben was früher in der Realität so alles ablief. BT

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