Quam: 800 von 900 Mitarbeitern müssen gehen

Glückloser Mobilfunkprovider will angeblich Großteil der Angestellten entlassen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli um 8000 auf über 4,1 Millionen gestiegen – in Kürze kommen wohl 800 weitere hinzu: Angeblich will Quam den Großteil seiner 900 Mitarbeiter entlassen. Dies verlautete aus Kreisen des Münchner Unternehmens.

Quam hatte Ende Juli den Ausbau seines UMTS-Mobilfunknetzes in Deutschland bis auf Weiteres gestoppt und den Verkauf von Handy-Verträgen für den herkömmlichen Mobilfunk eingestellt. Hintergrund war die Entscheidung des spanischen Quam-Mehrheitseigners Telefónica, zunächst keine weiteren Mittel für den Aufbau des UMTS-Netzes bereit zu stellen.

ZDNet hat in einem ausführlichen Artikel den Tarifdschungel des Neueinsteigers in den deutschen Mobilfunkmarkt gelichtet.

Kontakt: Quam, Tel.: 0800/1551550

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Quam: 800 von 900 Mitarbeitern müssen gehen

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  • Am 7. August 2002 um 12:44 von Thorsten Möllers

    Thema nicht verstanden?
    Wurde dei Studie von Microsoft finanziert, oder hat das Unternehmen einfach so das Thema nicht verstanden?!? Natürlich sind die Einnahmen der Distributoren für den Verkauf von Linux-Distributionspaketen marginal! Grade in einer Rezession wird eben lieber kopiert als gekauft, ist bei Linux ja auch erlaubt! Windows hat mit seinen neuen Lizenzbestimmungen viele Kunden quasi dazu gezwunen, ein update zu kaufen, das schraubt zwar kurzfristig die Einnahmen in die Höhe, senkt aber die Kundenzufriedenheit -> Windows verliert an Boden. Die Verkaufseinnahmen eines Systems mit ihrem Wert gleichzusetzen ist in diesem Fall einfach nur krankeste Polemik! Warum kann man keine vernünftige Studie zu dem Thema machen, ist Linux für Microsoft schon so gefährlich, dass man so offensichtlich einseitig recherchieren muß?

    Mal objektiv:

    Für den Wert des Betriebssystems sind die Anzahl der Installationen sowie die Einsatzgebiete interessant.

    Für den wirtschaftlichen Wert für die Distributoren sind die Einnahmen aus Wartungsverträgen auf Dauer relevant, nicht die Distributionspakete.

    Mich würde durchaus interessieren, ob Linux unter diesem Aspekt gewonnen oder verloren hat, ich weiß es nicht.

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